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Tina Trompter

CDU 26.03.2026 Sitzungen 8/27

Vielen Dank. Meine Frage dreht sich um die FSC-Zertifizierung. Zu dieser gab es eine Evaluierung. Die teure und aufwendige Zertifizierung wurde im Sachsenforst beendet, nur nicht beim Biosphärenreservat. Meine Frage ist: Warum wurde es dort nicht beendet und wie geht der Sachsenforst damit jetzt um? – Danke. Georg-Ludwig von Breitenbuch, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft: Wir haben generell eine Zertifizierung, die andere Forstbetriebe auch machen – sprich: PEFC –, und dann gibt es die FSC-Zertifizierung. Wir haben uns diese zweite Zertifizierung noch einmal sehr genau angeschaut, wir haben das im Sachsenforst extra evaluiert und dann entschieden: Wir vertrauen wieder mehr unseren eigenen Förstern auf der Fläche. Dort gab es ein umfangreiches Zertifizierungssystem, bei dem Leute von außen bezahlt wurden und bestätigen mussten, wie gut wir die Dinge machen. Das war anspruchsvoller, das hatte auch mehr mit einer Belastung der Holzwirtschaft zu tun. Insofern haben wir uns dazu entschieden, das wegzulassen und die Dinge zu vereinfachen. Aber im Biosphärenreservat, wo wir eh ein anderes Regime unserer Wälder haben, macht es, denke ich, insgesamt Sinn, 3000 Hektar dort laufen zu lassen und den Vergleich weiterhin zu ermöglichen, damit man immer wieder schaut, welche Vorteile es gibt, sodass wir aussagefähig sind. Deswegen habe ich – da ich auch weiterhin Interesse an diesem Vergleich habe – entschieden, dass wir beides im Land nutzen, aber es diese zweite Zertifizierung nur noch im Biosphärenreservat, in dem ein anderes Regime herrscht, gibt. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Schönen Dank. Die Redezeit für die CDU-Fraktion ist abgelaufen. Wir kommen zur AfD-Fraktion. Am Saalmikrofon 7 spricht Herr Kollege Österle; bitte.

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