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Mike Moncsek

AfD 25.03.2026 Sitzungen 8/26

Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kollegen! Wir mussten uns heute früh von unserem Minister, Herrn Clemens, anhören, dass Sachsens Schüler Spitzenreiter bei der PISA-Studie seien. Man könnte also meinen, dass alles super ist. Natürlich gilt weiterhin: Wir Sachsen sind immer helle, das weiß die ganze Welt. Und wenn nicht, dann haben wir uns einmal dumm gestellt. Aber Spaß beiseite: Auch wenn wir in Sachsen sehr viele pfiffige Kinder und Schüler haben, steht es um den Rohstoff Wissen derzeit leider nicht besonders gut. Mein Kollege hat bereits ausgeführt, woran das liegt. Ich will ganz kurz darauf eingehen. Ich weiß nicht, wann Sie das letzte Mal mit Unternehmern über dieses Thema gesprochen haben. Die Unternehmerschaft, die mit uns spricht, sind keine Nachhilfelehrer, sondern sie bekommen Schüler aus sämtlichen verschiedenen Schulformen. Sie benötigen sehr dringend junge Menschen mit einer guten schulischen Bildung für ihre Unternehmen. Man geht davon aus, dass die jungen Leute, die zu ihnen kommen, etwas können. Der Rohstoff war und ist immer: Können durch Wissen, und das durch Schulbildung. Ich habe eine zehnklassige polytechnische Oberschule besucht und konnte in meinem Lehrberuf das schulische Wissen weiterbringen, verfestigen oder damit auch etwas anfangen. Heute ist es leider nicht immer so. Das zeigt, dass PISA-Spitzenreiter nicht immer Spitzenreiter sind. Wenn wir die Einäugigen unter den Blinden sind, dürfen wir nicht zurückschauen, sondern müssen nach vorn schauen, wie mein Kollege Peschel sagte, beispielsweise in den asiatischen Raum, wo andere Anforderungen gelten. Wir müssen uns weltoffen zeigen und uns mit unserem Wissen in Schule und Studium auch verteidigen können. Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn ich heute bei einer mündlichen Diplom-Ingenieurprüfung bin, bin ich doch ein wenig erschrocken, was dort geboten wird. Wobei ich gehofft hatte, dass meine Bildung eigentlich – – Jetzt muss ich aufpassen, aber am Ende war es so was wie in der zehnten Klasse hier in Dresden mit einer technischen Zeichnung, die wir hatten. Das war eine herausragende Leistung, sagte der Professor. Ich sagte: Na gut, dann müssen wir uns nicht verstecken. Erklärung

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