Jonas Dünzel
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegen! Sehr geehrter Herr Unger, ich hoffe, dass Sie nicht ganz so erschüttert sind, ich hoffe, dass es in Zukunft wieder besser wird, dass Sie heute nicht traurig nach Hause gehen müssen. Herr Pallas, Sie sagten, dass Sachsen Einwanderung brauche, um den Geburtenrückgang auszugleichen. Falsch! Sachsen braucht vor allem mehr Kinder; das ist ganz einfach. (Beifall AfD – Zuruf Albrecht Pallas, SPD) Deswegen haben wir als AfD den heutigen Antrag eingebracht, um dafür zu sorgen, dass Asylbewerber nicht weiter mit Millionen und Milliarden finanziert werden, sondern dass wir das Geld dort streichen und in sächsische Familien (Zuruf Albrecht Pallas, SPD) investieren, damit die Geburten steigen, damit das demografische Problem gelöst wird – ganz einfach. An dieser Stelle stimmen auch alle Sachsen zu. (Franziska Schubert, BÜNDNISGRÜNE: Nein!) Und Herr Unger, Sie hatten vorhin noch so schön gesagt, dass die Integration durch die CDU ja funktioniere. Nun frage ich Sie: Haben Sie sich in letzter Zeit mal Gebiete von Dresden und Leipzig genauer angeschaut, also die entstandenen No-go-Areas? Haben Sie mal Bilder aus Duisburg-Marxloh, aus Berlin-Neukölln oder vielen anderen Gebieten in Westdeutschland, in denen Integration eben nicht mehr funktioniert, gesehen? Es liegt genau an dem, was ich vorhin bereits beschrieben habe: Wenn zu viele kommen, kann der Staat nicht weiter integrieren. Allein der Ansatz, zu denken, dass es eine staatliche Aufgabe sei, Integration zu gewährleisten, ist falsch. (Tom Unger, CDU: Haben Sie zugehört?) Die Millionen und Milliarden brauchen wir woanders. Das ist genau das Gleiche, als wenn ich nach Tschechien gehen würde. Dort wartet auch keiner und sagt: Mensch, herzlich willkommen in Prag, hier gibt es das, das und das. (Tom Unger, CDU: Wir sind EU-Bürger! Da geht es in Tschechien…!) Die tschechischen Kollegen und jedes andere Land auf der Welt würde sagen: (Mike Moncsek, AfD: Bei Afghanen ist das aber nicht so!) Herzlich willkommen, gehe arbeiten, integriere dich selbst! – Genauso läuft es überall auf der Welt. Nur in Deutschland wird dieser Sonderweg gefahren. Die Beispiele mit den No-go-Areas, die ich gerade gebracht habe, zeigen, (Zuruf Franziska Schubert, BÜNDNISGRÜNE) dass Ihre ganzen Integrationsprojekte nicht funktionieren werden. Das geht nur, wenn vorher abgeschoben wird, wenn es viel weniger sind. (Tom Unger, CDU: Das macht doch die Bundesregierung! – Gelächter AfD –
