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Tobias Heller

AfD 25.03.2026 Sitzungen 8/26

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kollegen! Bevor wir uns hier im Parlament den theoretischen Phrasen widmen, gilt mein Dank in allererster Linie natürlich den Fundamenten unserer Heimat und unserer Natur. Ich danke vor allem den Ehrenamtlern in den Vereinen im ganzen Land und den engagierten Mitarbeitern in unseren lokalen Umweltbehörden. Ohne ihr tägliches Herzblut wäre der Naturschutz nichts weiter als ein leeres Wort auf einem Fördermittelantrag oder in einem Gesetz. Praktischer Naturschutz findet nicht in den klimatisierten und gepolsterten Sälen in Dresden statt. Er bedeutet ganz konkret, im Sommer bei 30 °C invasive Pflanzen mühsam per Hand auszurupfen. Er bedeutet, in steilen Hanglagen Gehölze zu pflegen oder Biotope mühsam zu bewahren. Mein Dank gilt ebenso jenen, die, wie so oft, völlig im Schatten der öffentlichen Wahrnehmung, wirken: unseren Teichwirten und unseren Anglern. Sie sind es, die unentgeltlich Gewässer entschlammen oder Schilf schneiden. Ohne sie würden die artenreichen Ökosysteme unserer Heimat schlicht und ergreifend über kurz oder lang verschwinden. Ich danke ebenso unseren Landwirten, die grundsätzlich umweltverträglich wirtschaften. Ebenso danke ich der Jägerschaft, die tagein, tagaus die Balance zwischen Wald und Wild bewahrt; denn wahrer Naturschutz ist Schweiß, Dreck und Arbeit vor Ort und keine linksgrüne Theorie in der Parteizentrale. Doch genau diese unverzichtbare und bodenständige Arbeit steht unter Druck. Das klang kurz an: Landauf, landab stehen zahlreiche Kürzungen vor der Tür. Aber was sagt uns das, wenn wir die Situation einmal ganz pragmatisch betrachten? Die nackte Realität lautet: Umweltschutz kostet meist Geld, und nur wenn die Wirtschaft floriert, bleibt überhaupt ein finanzieller Spielraum für viele Naturschutzprojekte. Verstehen Sie mich an dieser Stelle nicht falsch: Die Natur ist kein Anhängsel der Wirtschaft. Vielmehr ist der Erhalt einer intakten Umwelt die Grundlage jeden menschlichen Wirtschaftens. Früher hatte man dafür ein bewährtes System aus Umweltgrenzwerten. Das schützte unserer Umwelt; aber es ließ unserer Wirtschaft und unseren Bürgern genug Raum zur freien Entfaltung. Heute jedoch kapern grüne Aktivisten unsere staatlichen Institutionen. Sie führen Ihre Koalitionspartner am Nasenring durch die Manege, verhängen Pauschalverbote für die Wirtschaft und viele Bürger. Wirtschaft und Umwelt sind keine natürlichen Feinde, sondern die grüne Verbotspartei ist der sichere Tod von beiden. (Beifall AfD) Wie konnte es dazu kommen? Um das zu begreifen, müssen wir einmal kurz auf die emotionalen Werte der GRÜNEN blicken. Liebe ist nun einmal der stärkste Antrieb, um etwas zu bewahren. Wer liebt, der schützt. Hass hingegen ist der mächtigste Antrieb, um zu zerstören. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Damit kennen Sie sich ja aus!) Ex-Wirtschaftsminister Habeck ließ uns bereits wörtlich wissen: „Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen …“. Seine Parteikollegin steht dem in nichts nach; denn sie marschiert fröhlich hinter Bannern mit der Aufschrift: „Deutschland, du mieses Stück Scheiße!“ Meine lieben Damen und Herren! Das erklärt doch alles; denn wer sein eigenes Land verachtet, macht es sich naturgemäß schwer, die Schönheit unserer Heimat und der Natur zu bewahren. Ohne eine tief empfundene Heimatliebe gibt es nun einmal keinen echten Naturschutz; denn wer Deutschland hasst, dem ist auch die Natur egal. Herzlichen Dank. (Beifall AfD – Zuruf Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Für die AfDFraktion sprach Herr Abg. Heller. Es folgt für die BSWFraktion Herr Abg. Lange, bitte.

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