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Wolfram Günther

GRÜNE 05.02.2026 Sitzungen 8/25

Gut, aber jetzt muss ich meine Minute hier schaffen. – Mir geht es um die Chemieindustrie. Wir haben ja sehr traditionsreiche Standorte in Sachsen, zum Beispiel Nünchritz mit Wacker und Böhlen mit Dow. Jetzt hören wir von Wacker von diesem Gewinneinbruch und dem Plan, 1 500 Beschäftigte im Gesamtkonzern abzubauen. Genauso viele Beschäftigte haben wir hier. Bei Dow geht es darum: Seit Anfang der Neunzigerjahre haben wir sehr viel Geld – das waren Milliarden an öffentlichen Geldern – in den Standort hineingepumpt. Das ist das, was wir bei der EU notifiziert haben; es sind wirklich Milliarden in der Summe. Nun soll dieser Cracker inklusive Leitungsstruktur stillgelegt werden. Es gebe wohl auch Kaufinteressenten. Daran hängt ein ganzes Netz an chemischen Firmen. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Die Zeit.

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