Tobias Heller
Nein. – 14 und 16 Jahre alt, Herr Eisenblätter, ausgeraubt. Leipzig, im Jahr 2026: Eine Kinderbande mit elf–jährigen Anführern, Familien aus dem Südsudan, terrorisiert Schüler und Anwohner. Diese Fälle wurden öffentlich, weil sie nicht nur in der Schule, sondern im öffentlichen Raum geschehen sind. (Zuruf Laura Stellbrink, SPD) Der vielbeschworene, geschützte Raum Schule, wie wir es gerade so schön gehört haben, ist für viele Kinder mittlerweile ein Raum der Angst. Sie können ihn nicht freiwillig verlassen. Sehr geehrte Damen und Herren, ja, Rechtsextremismus – und damit meine ich nicht Ihre Definition davon – gehört überhaupt nicht in unsere Gesellschaft, ebenso kein Linksextremismus, wie vom Innenminister so gern gehuldigt, (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Der Innenminister huldigt Linksextremisten? Das wäre mir neu! – Ronald Pohle, CDU: Mir auch!) und auch kein religiöser Extremismus. Nichts davon. Punkt. Kinder und Jugendliche brauchen genau den Schutz und unsere Unterstützung. Sie brauchen Sicherheit, gerade in der Schule. Dazu gehört eben auch eine konsequente Ahndung von Straftaten, auch bei Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 14 Jahren. Dabei ist mir völlig egal, welche Herkunft die Kinder haben. (Gerald Eisenblätter, SPD: Es sind Kinder!) Wir brauchen jedoch keine weitere Finanzierung linker Vereine und grüner Propaganda. Wir brauchen Ihren einseitig ausgerichteten Antrag nicht. Deshalb lehnen wir ihn ab. Herzlichen Dank. (Beifall AfD) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Es sprach für die AfD-Fraktion Herr Abg. Heller. Es folgt für die BSWFraktion Frau Kollegin Pfau; bitte.
