Martina Jost
Vielen Dank für die Frage. Genau, das hat etwas mit dem Ansatz unseres Denkens zu tun. Ich habe es gerade ausgeführt, und ich denke schon, das ist legitim. Und jetzt würde ich in meiner Rede genau an diesem Punkt – vielen Dank, dass Sie mich da hingeführt haben – gern fortfahren. Ja, die Förderung von Projekten in einer Kulturhauptstadt; da ist unser nächster Kritikpunkt für die Zukunft. Es ist ja auch eine Forderung, die Sie stellen, dass man einen sogenannten Transfer der Projekte in die Umgebung, in die Regionen macht. Wir wollen noch einmal darauf hinweisen, dass es einen Prozess der Evaluierung gibt. Und dann wollen wir erst einmal sehen, welche Projekte überhaupt erfolgreich sind. Natürlich müssen Kultur und Kunst staatlicherseits – von oben – gefördert werden. Doch Kultur entsteht bei Menschen, und die Menschen sollen entscheiden, was erfolgreich ist, was sie annehmen und was nicht. Noch einmal sei gesagt: Ich wünsche der Staatsregierung, dem Stadtrat und den Akteuren vor Ort eine gute Hand für die Zukunft. Wir werden jetzt im Haushaltsverfahren – Frau Dr. Maicher, nachdem jetzt der Abschluss der Kulturhauptstadt gewesen ist und man nun über ein Jahr gesehen hat, was dort passiert ist – unsere eigenen Vorschläge unterbreiten. Vielen Dank. (Beifall AfD) Dritter Vizepräsident Prof. Dr. Jörg Scheibe: Wir hörten für die AfD-Fraktion Frau Abg. Jost und als Nächstes spricht für die BSW-Fraktion Herr Dr. Huhn.
