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Martina Jost

AfD 04.12.2025 Sitzungen 8/23

Mach einfach weiter, Katja!) Und diese 5 % gehen ins Ausland zurück. Oder haben Sie eine andere Zahl, die sagt, sie blieben alle hier? Nein! Sie bleiben nicht hier! Bisher gibt es keine Anreize, dass sie dableiben. (Zuruf Peter Wilhelm Patt, CDU) Wie gesagt, wenn Sie die Zahl der Studienplätze in Sachsen nicht erhöhen möchten oder können, dann müssen Sie wenigstens auch im Ausland nachlegen, Sonderkontingente schaffen und Medizinstudenten verpflichten, nach ihrem Studium in Sachsen zu arbeiten. Im Koalitionsvertrag klingt das sogar vielversprechend. Dort wird die KarlsUniversität in Prag ausdrücklich erwähnt. Vor einem halben Jahr habe ich nachgefragt, wie weit man damit ist. Die Antwort: Man prüfe noch. Für mich heißt das, es hat noch nicht einmal konkrete Gespräche gegeben. Vielleicht kann aber Frau Köpping heute noch etwas dazu sagen und das klarstellen (Staatsministerin Petra Köpping: Wozu Gespräche?) – zur Karls-Universität Prag –; denn in der schriftlichen Stellungnahme hat sich bisher Ihr Ministerium elegant um eine Antwort gedrückt. Ich komme trotzdem auf die Eigeneinrichtung zurück, denn die gesetzliche Regelung ist eindeutig: Wenn eine Unterversorgung länger als ein halbes Jahr besteht, muss eine Eigeneinrichtung betrieben werden. Punkt. Und dennoch gibt es aktuell nur zwei solcher Einrichtungen – obwohl zum Beispiel in Torgau oder auch in Werdau die Unterversorgung seit Langem anhält. Interessant ist an der Sache: Als es damals um diese internationale Praxis zur Behandlung von Flüchtlingen in Chemnitz ging, ging es ganz schnell. Daraus wurde eine Eigeneinrichtung. Wir sagen: Genau solche Einrichtungen müssen genauso für die medizinische Versorgung der eigenen Bevölkerung eingesetzt werden. Gerade für junge Ärzte sind diese Einrichtungen ideal. (Sören Voigt, CDU: Eine solche Praxis gibt es überhaupt nicht mehr!) – Die gab es aber einige Jahre. – Und sie können dort (Susanne Schaper, Die Linke: Warum spielen Sie das eine mit dem anderen aus?) angestellt arbeiten, die Landarztpraxis unverbindlich kennenlernen, Unterstützung erhalten und später vielleicht auch übernehmen. (Zuruf Susanne Schaper, Die Linke –

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