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Conrad Clemens

04.12.2025 Sitzungen 8/23

Meine eigene Zeit, okay. – Fangen wir einmal mit DaZ an. Ich weiß, dass das jetzt nicht einfach war – diese Straffung des DaZUnterrichts und die Reduzierung der Zeit, die die Schülerinnen und Schüler in den Stufen sind. Wenn man sie jetzt gleich am Anfang ins kalte Wasser wirft und nicht in eine Vorbereitungsklasse gehen lässt, sehen wir im Einzelfall auch große Schwierigkeiten. Das schauen wir uns an; dazu gibt es einen Evaluationsprozess. Ich denke, dass wir Anfang des Jahres 2026 etwas dazu sagen können. Die grundsätzliche Richtung halte ich aber für absolut richtig. Wir haben in Sachsen die Tendenz gehabt, Schülerinnen und Schüler zu separieren und zu sagen: Ah, die können alle noch nicht so gut deutsch. Wir ließen Ukrainerinnen und Ukrainer in eine Willkommensklasse gehen und gaben dann auch noch eine ukrainische Lehrkraft dazu. Überraschenderweise sind nach einem Jahr die Deutschkenntnisse nicht besonders weiterentwickelt. Das Zusammenbringen, das Mischen von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Deutschkenntnissen finde ich grundsätzlich richtig. Zum digitalen Selbstlernen haben wir erst einmal Unterstützungsmaterialien gegeben. Wir haben „Bettermarks“ eingeführt. Das ist eine Lizenz für ein Matheprogramm. Das wird sehr gut angenommen. Das ist im Prinzip selbsterklärend, man muss sich kaum Sorgen machen, dass die Schülerinnen und Schüler das nicht können. Die gehen darin auf, das ist KIbasiert, diese Programme sind richtig gut gemacht. Ich sehe es auch nicht als Belastung für die Lehrkräfte an, dass jetzt diese Programme genutzt werden, denn es ist eigentlich entlastend. Ich will nicht, dass sie diese Stunden selber gestalten, sondern man muss kluge Software nutzen, um die Lehrkräfte entlasten zu können. Wir haben zur Einführung eine große Videoschalte gemacht und begleiten das auch noch weiter, wie man das nutzen kann.

Protokoll ↗