Luise Neuhaus-Wartenberg
Was wir in dem Papier vom Bildungsland 2030 schon damals unterstützt haben und bis heute sehr gut finden, ist die Stärkung des Fachs Deutsch als Zweitsprache. Deswegen jetzt meine Frage: Wie stellen Sie sich das grundsätzlich vor? Wir sind ja in der Situation, dass die Lehrkräfte dastehen und sagen: Wir bekommen das so schon alles kaum hin. Die Maßnahmen, die jetzt eingeführt werden sollen, finden wir prinzipiell total richtig und würden das gerne machen – und dann kommt dieses „Aber“. Das „Aber“ würde ich gerne von Ihnen beschrieben bekommen. Welche Vorstellungen haben Sie davon? Wie bilden Sie vor allem die Lehrkräfte, die jetzt schon im System unterwegs sind, diesbezüglich weiter? Das ist eine völlig neue Art von Unterricht, wenn wir über digital gestütztes Lernen reden, über hybriden Unterricht etc. Das ist das Erste. Zum DaZ-Unterricht würde ich gerne fragen: Es gibt genügend Fälle, wo uns klar ist, dass Leute, die mit Deutsch nicht klarkommen, an Förderschulen kommen. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Die Minute ist vorbei.
