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Conrad Clemens

04.12.2025 Sitzungen 8/23

Ja. Ein Punkt ist schon angesprochen worden. Ich glaube, die Stärkung der demokratischen Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern ist ein wesentlicher Beitrag. Darüber hinaus gibt es einen sehr guten Ansatz, der sich „Prävention im Team“ nennt. Dazu gibt es ein sehr stark entwickeltes Konzept aus Ostsachsen: PiT Ostsachsen. Daran arbeiten die Polizeidirektion, die freiwillige Feuerwehr und verschiedene Akteure mit. Sie kommen an die Schulen und unterstützen die Lehrkräfte. Ich finde, nicht alle gesellschaftlichen Herausforderungen und Probleme müssen von Lehrerinnen und Lehrern gelöst werden, sondern es gibt auch andere Akteure, die mithelfen können und die vielleicht auch eine andere Art von Respektspersonen sind. Auch so ist Prävention möglich – und eine gewisse Ansprache. Ansonsten haben wir ja ein System der besonderen Vorkommnisse. Wir geben Hinweise, wie mit diesen Vorfällen umzugehen ist. Ich erlebe ehrlicherweise: Wenn etwas passiert, geht die Schule vor Ort schon sehr gut damit um. In vielen Bereichen gibt es dann Gespräche, werden alle Schülerinnen und Schüler zusammengerufen. Solche Vorfälle sind nicht einfach, aber ich habe den Eindruck, dass Lehrkräfte damit gut umgehen. Diesen Lehrkräften muss man natürlich auch den Rücken stärken. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Schönen Dank. Nun hat die Fraktion Die Linke die Möglichkeit zur Fragestellung. Bitte, Frau Kollegin Neuhaus-Wartenberg.

Protokoll ↗