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Conrad Clemens

04.12.2025 Sitzungen 8/23

Ja, aber ich glaube, ich habe es wahrgenommen. – Wie geht es weiter? Das sind ja Abordnungen, die erst einmal für ein Jahr bestehen. Wir schauen natürlich ganz kontinuierlich, wie wir die Situation an Schulen, wo Mangel herrscht, verbessern können. Das Allerbeste ist natürlich, wenn jemand über die Einstellung an eine solche Schule kommt und dort seinen Arbeitsvertrag unterschreibt. Deswegen arbeiten wir vor allem daran, das Einstellungsverfahren so anzupassen. Sie haben wahrgenommen, dass wir schulscharfe Ausschreibungen jetzt nicht mehr an den Gymnasien in Großstädten haben, sondern eigentlich nur noch das Listenverfahren, sodass man sich gar nicht mehr so richtig an einer Schule in der Großstadt bewerben kann, sondern man muss sich eine Schule im ländlichen Raum suchen. Das ist meines Erachtens der richtige Weg. Sobald wir eine Abordnung irgendwie reduzieren können, weil wir eine neue Lehrkraft gewinnen oder einen Referendar, eine Referendarin – sehr gern. Wir wollen nicht, dass Lehrkräfte an zwei oder drei Schulen im Einsatz sind, sondern es ist auch aus unserer Sicht richtig, dass es eine gewisse Stabilität gibt, dass es ein Vertrauensverhältnis gibt zwischen Lehrern und Schülern. Dieses Hopping bringt natürlich auch Unruhe hinein. Aber es ist im Moment eben eine Feuerlöschmaßnahme, die wir vornehmen müssen. Ich befürchte – wenn Sie mich fragen: Wie geht es weiter? –, dass es auch im nächsten Schuljahr in ähnlichen Größenordnungen weitergeht und dass wir dann auch wieder Abordnungen für ein Schuljahr durchführen müssen.

Protokoll ↗