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Conrad Clemens

04.12.2025 Sitzungen 8/23

Die kurze Antwort wäre: ja. Es ist natürlich so, dass wir diesen Weg gehen, weil wir nicht genügend grundständig ausgebildete Lehrkräfte, Absolventinnen und Absolventen haben. Vielleicht noch ein Zusatz: Es ist so, dass wir durch die zurückgehenden Schülerzahlen und die in der Vergangenheit ja eingeleiteten zusätzlichen Studienplätze und damit steigenden Zahlen bei den Absolventen in eine Zeit kommen, in der wir wieder mehr grundständig ausgebildete Lehrkräfte haben. Wir sehen bereits jetzt, dass sich sehr viele – circa 700 – allein für den Februar-Termin beworben haben. Damit können diese anderen Alternativwege – nämlich Seiteneinsteiger an Bord zu holen oder Menschen, die kein Studium, sondern eine Berufsausbildung haben – natürlich etwas zurückgefahren werden. Trotzdem ist es immer noch eine Herausforderung, dass wir gerade in den ländlichen Regionen bestimmte Fächer nicht abdecken können. Dadurch ist man auch auf die Idee gekommen, dass zum Beispiel gerade im Sportbereich ein C4-Bewerber mit einer Ausbildung, einem B-Trainerschein und einer fünfjährigen Berufserfahrung mit jungen Menschen einsteigen und aushelfen kann. Die Alternative ist kein Sportunterricht. Es ist nicht die Alternative grundständig ausgebildeter Lehrer oder Lehrer mit Berufsausbildung, sondern es ist die Alternative niemand oder diese Person.

Protokoll ↗