Conrad Clemens
Ja, sehr gern. Es ist so, dass wir bisher insbesondere die Schulassistenten als größte Gruppe der multiprofessionellen Teams gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften haben. In der Tat ist es so, dass wir die Anzahl ausbauen konnten. Wir haben zum 1. Oktober 2025 aktuell 1 004 Personen, die als Assistenten beschäftigt sind. Im Vergleich zu einem Jahr vorher sind das noch einmal 50, 60 Personen mehr. Es ist so, dass die Finanzierung aus unserer Sicht unbefriedigend ist, weil sie sich im Prinzip auf Lehrerstellen befinden. Es gibt keinen eigenen Stellenplan für die Assistenten und es gibt keinen eigenen Stellenplan für die pädagogischen Fachkräfte. Das ist etwas, was ich in den Haushaltsverhandlungen für 2027/28 und damit auch fortfolgend bis 2030 erreichen möchte: dass wir diese Unterstützung für Lehrkräfte unbefristet beschäftigen können. Daran muss ich mich dann messen lassen, ob wir das schaffen. Es ist das Ziel, dass wir zumindest diesen Assistenten, die gerade immer von einem befristeten Vertrag zu einem weiteren befristeten Vertrag hangeln, eine dauerhafte Perspektive geben wollen. Dann gibt es noch Weiteres. Die Schulpsychologen habe ich angesprochen. Die Praxisberater haben immerhin eine Perspektive bis Ende 2027. Wir konnten einen ganz leichten Aufstieg der Praxisberater an der Oberschule schaffen. Bei den Schulpsychologen sind wir auf einem neuen Höchststand mit über 90 Schulpsychologen. Bei den Schulsozialarbeitern ist es nun einmal so, dass wir uns mit der kommunalen Ebene verständigen müssen. Auch auf der kommunalen Ebene gab es leider intensive Diskussionen. Das Sozialministerium ist auch mit einer Förderung beteiligt. Also auch bei den Schulsozialarbeitern müssen wir schauen, dass wir langfristig starke Leitplanken haben, damit wir weiterhin Schulsozialarbeit an Schulen haben.
