Conrad Clemens
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen! Lieber Herr Wurzler, mit Ihrem Antrag und wie ich Sie kennengelernt habe – ganz bewusst heute mit Ihrem Schuhwerk –, senden Sie leuchtende Alarmsignale. Ich kann Ihnen sagen: Es stimmt, die Lage ist durchaus ernst. Sie haben auch wahrgenommen, dass wir die positiven Nachrichten zu den Rankings in dem Bildungsmonitor und im IQB-Bildungstrend nicht nur lobend und unreflektiert kommentiert haben. Es ist so: Sachsen ist weit vorn. Insbesondere bei den MINT-Fächern haben wir stärkere Kompetenzen als andere Bundesländer. Aber Sie haben auch gehört, dass wir gesagt haben: Es ist ernst zu nehmen, dass die Kompetenzen im Bildungssystem auch in Sachsen abnehmen. Die Generation, die diese sinkenden Kompetenzen jetzt zu verzeichnen hat, ist eine gebeutelte Generation. Durch die Corona bedingten Schulschließungen, Migration, Digitalisierung, Handys, Herausforderungen wie Lehrermangel und Unterrichtsausfall haben diese Schülerinnen und Schüler es nicht leicht gehabt und sie verdienen unsere absolute Unterstützung. Ich möchte an dieser Stelle den Lehrerinnen und Lehrern ganz herzlich danken, die es in dieser herausfordernden Situation trotzdem schaffen, unsere Schülerinnen und Schüler so gut zu unterrichten. Herzlichen Dank dem Personal an unseren Schulen! (Beifall CDU und Gerald Eisenblätter, SPD) Es ist jetzt mehrfach angesprochen worden: Das Kultusministerium setzt nicht erst seit gestern auf Dialog und Verlässlichkeit. Wir versuchen, die verschiedenen Perspektiven im Bildungssystem zusammenzubringen. Wir reden jeden Tag mit Lehrkräften, Schulleitungen, Gewerkschaften und auch mit Ihnen als Abgeordnete. Zum Ende des Jahres werde ich persönlich 200 Kitas und Schulen besucht haben. Das waren sehr viele Termine mit Ihnen gemeinsam als Abgeordnete. Man kann es zusammenfassen: Bei uns steht Dialog an erster Stelle. Bei uns ist jeden Tag Bildungsgipfel. (Beifall CDU –
