Mike Moncsek
Vielen Dank, Herr Präsident. Vielen Dank, Herr Kollege. Sie haben wirklich gute Ausführungen, wie das funktionieren kann; da stimme ich teilweise zu. Ich habe eine Verständnisfrage, weil Sie sagten, dass die Autos, die in Zwickau gebaut werden, nicht mehr in der Welt absetzbar seien, also nicht in China. In China sind mit VW, Porsche und Audi viele deutsche Marken vertreten. Die haben dort sehr hohe Gewinne eingefahren. 2015 war der Peak, die letzten zehn Jahre ging es immer weiter abwärts. Man ist nicht mehr in der Lage, diese Fahrzeuge, wie sie dort gebaut werden, überhaupt noch an den Mann oder die Frau zu bringen. Und das hat nichts mit Zöllen zu tun, das hat etwas mit Produkten zu tun. Das macht mich jetzt ein bisschen unruhig. Die Produkte will in China und auch in Europa niemand so haben. Das kann man sehen, wie man will. Jetzt ist meine Frage an Sie: Wenn nicht die Produkte hergestellt werden, die der Bürger weltweit haben will, liegt vielleicht dort der Hase im Pfeffer. Oder ist es dann so, dass wir uns hier anstrengen, alles zusammenzufassen, die jungen Leute zu motivieren, hierzubleiben, und der VW-Konzern baut die falschen Produkte?
