Mike Moncsek
Nein!) Natürlich gab es auch Rahmenbedingungen, das hat auch etwas mit Klimaschutz zu tun. Das sind Probleme, die es bei Ihnen einfach nicht gibt. Das ist die Antwort. Darum geht es aber nicht in dem Masterplan Südwestsachsen. (Mike Moncsek, AfD: Doch!) In dem Masterplan Südwestsachsen geht es darum – ich kann es Ihnen noch einmal erklären –: Wir haben globale Überkapazitäten. Deshalb haben wir keine dauerhafte Garantie, dass dieses hochmoderne Werk, das extrem zukunftsfähig produziert, dies auch in Zukunft im gleichen Umfang tun kann. Daran hängt eine riesige Zulieferindustrie. Deshalb ist es sehr klug, dass sich die Region überlegt, wie man sich nicht nur auf diesen einen großen Produzenten VW und E-Autos ausrichtet, sondern sich breiter aufstellt; auch in Zusammenarbeit mit VW, weil auch sie ein Interesse daran haben, mit ihren Fertigungskapazitäten andere Dinge herzustellen. Das wird entwickelt. (Zuruf Thomas Thumm, AfD) Es geht in dem Antrag nicht darum, über E-Automobilität zu reden, sondern es geht darum, für die Region – die ein industrielles Herzstück des Freistaates Sachsen ist – zusätzliche Perspektiven anzubieten. Wenn es gelingen sollte, dass VW wieder in Stückzahlen wie in der Vergangenheit produziert und wir das alles nicht brauchen, dann ist alles super. (Mike Moncsek, AfD: Dann ist alles gut!) Darauf können wir uns aber nicht verlassen. Und weil wir uns nicht darauf verlassen können, wird jetzt dieser Masterplan initiiert, der eine klare, verbindliche Finanzierungsperspektive bietet. Ich habe jetzt noch einmal versucht, Ihnen das zu erklären. Ich glaube, Sie wollen nicht verstehen, worum es in diesem Masterplan geht. Deshalb werde ich es auch nicht noch einmal erklären. (Beifall BÜNDNISGRÜNE) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war die Erwiderung an Mikrofon 3. Wir fahren fort und für die Fraktion Die Linke spricht Kollege Hartmann.
