Christian Piwarz
Zunächst ist es, denke ich, eine wichtige Botschaft, dass es sich um ein in den Grundzügen ausgereiftes Portal der SAB handelt. Es ist ein großer Vorteil, dass wir auf etwas zurückgreifen konnten, das bei der SAB entwickelt wurde und dort den Praxischeck bereits erfolgreich bestanden hat. Es war nicht einfach, das für unsere gesamte Förderwelt anzupassen. Das hat einiges an Arbeitskraft, aber auch an Arbeitszeit gekostet. Ich denke jedoch, dass wir insgesamt ein gutes Portal zur Anwendung bringen. Das ist ein Vorteil, weil wir nicht die Kinderkrankheiten haben, die sonst auftreten. Ich vermute, dass wir mit einem ausgereiften Produkt auf den Markt gehen. Für die Kommunen ist die Anwendung einfach, denn wir haben eine einheitliche Begriffswelt. Was man in dem einen Förderverfahren gelernt oder sich angeeignet hat, kann man in anderen Förderverfahren genauso anwenden. Das halte ich für einen Vorteil, weil dadurch der Arbeits- und Einarbeitungsaufwand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf kommunaler Ebene geringer wird. Wir erhoffen uns zudem, dass der Kontakt zwischen Freistaat und Kommunen wesentlich einfacher wird, weil vieles digital erledigt werden kann. Für die Zukunft können wir uns vorstellen – das muss jedoch noch genau geprüft werden; dazu müssen wir die entsprechenden Gespräche führen –, das Förderportal zu öffnen. Ziel ist, dass Kommunen auch eigene, im kommunalen Bereich verankerte Förderanstrengungen darüber abwickeln können, sodass Kommunen für ihre eigenen Vorhaben auf die Struktur bzw. den Hintergrund zurückgreifen können. Dann hätten wir am Ende alles aus einem Guss. Das wäre der nächste Schritt. Zunächst wollen wir in den Live-Betrieb gehen. Wir wollen das Ganze in die Anwendung bringen und dann schauen, wie wir es fortentwickeln können.
