Christian Piwarz
Bei der Erfolgsmessung werden wir noch ein bisschen brauchen. Wichtig ist, dass wir das Ganze ausrollen. Wir sind noch ein bisschen vorsichtig. Wenn wir große Prozesse ins Golive geben – wie es so schön im Neusprech heißt –, ist das mit Risiken verbunden. Wir wollen sicher sein, dass es funktioniert, wenn wir es ins Go-live geben. Deswegen kann ich kein konkretes Datum nennen, wann das Förderportal online geht. Es ist unser Ziel, dass das im Jahr 2026 passiert. Das ist der Meilenstein, der für alle greifbar ist. Spannend wird Folgendes: Die Daten, die wir aus den Online-Förderanträgen erhalten, übertragen wir direkt in unser elektronisches Dokumentenmanagementsystem VIS.SAX und in das Fördermittelsachbearbeitungssystem FMV. Wichtig im Bereich der Digitalisierung ist nicht nur, dass ich in einem Verfahren losgelöst digitale Daten habe und sie bearbeiten kann, sondern dass ich die Schnittstellen habe, damit ich sie in anderen Registern, in anderen Datenbanken verwenden kann. Das wäre der nächste Meilenstein. Wir wollen, dass spätestens Ende 2027 die übergroße Mehrheit – ich will nicht sagen: die Gesamtheit, aber die übergroße Mehrheit – unserer Förderverfahren digital bearbeitet und eingereicht werden kann. Wenn wir das bis Ende 2027 schaffen – das ist übermorgen –, haben wir sehr viel erreicht. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Wir haben noch Zeit für eine kurze Frage und eine kurze Antwort, Kollegin Knebel.
