Nico Rudolph
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Redezeit ist noch vorhanden, deshalb wollte ich noch auf ein paar Sachen eingehen. Vorhin wurde sich von manchen Kollegen, vor allem aus Richtung SPD und den GRÜNEN, sehr viel Mühe gegeben zu begründen, warum man den Sachsenring in dem Antrag besser nicht unterstützen sollte. Ich denke, das wäre der falsche Weg. Warum? Es wurde zum Beispiel suggeriert, dass die Fankultur am Sachsenring etwas Beliebiges wäre. Wenn man sich anschaut, was alles immaterielles Kulturerbe der UNESCO in Deutschland ist, dann gehören dazu zum Beispiel die Gehöferschaft Wadrill, die Fastnacht an der Saar und der Chinesenfasching in Dietfurt. Diesbezüglich muss ich einmal sagen: Dahinter muss sich die Fankultur am Sachsenring nicht verstecken. (Beifall BSW und AfD) Frau Klemm, danke für die sehr nüchterne, aber doch positive Bewertung des Sachsenrings und des gesamten Vorhabens. Sie sagen ja, dass Sie das vielleicht noch irgendwie verbessern wollen. Dazu müssen Sie wissen: Wir haben den Antrag in Absprache mit dem Geschäftsführer der Sachsenring GmbH, Herrn Dr. Oeser, so gestellt und so geschrieben, und es wurde von ihm auch sehr positiv gesehen. Von daher: Er beinhaltet erst einmal alles, was er soll. Er muss nicht noch perfekt gemacht werden. Er ist gut so, wie er ist. (Beifall BSW und AfD) Vielen Dank. (Beifall BSW und AfD) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Es sprach für die BSW-Fraktion Herr Abg. Rudolph. Weitere Wortmeldungen kann ich jetzt nicht erkennen. Dann hat die Staatsregierung die Möglichkeit, das Wort zu ergreifen, und das möchte sie auch. Frau Staatsministerin Klepsch, bitte.
