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Mike Moncsek

AfD 29.10.2025 Sitzungen 8/20

Herr Präsident! Werte Kollegen! Als Motorsportler habe ich in jungen Jahren angefangen. Heute sitzt mein Sohn hier oben und hat das gleiche Hobby. Er ist Sachsenmeister im Motorsport, ist ostdeutscher Meister im Motorsport. Wir leben Motorsport in der Familie. Mein Vater war der erste DDR-Meister im Kartfahren. Ich denke, schon zu wissen, was ich heute hier sage. Ich bin sehr emotional angegriffen, was den Sachsenring betrifft. Viele Freunde, viele Kollegen, die dieses Hobby ausüben, sind sehr emotional, wenn es um den Sachsenring geht. Genau das macht den Sachsenring aus: Emotionen. Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, dass ich erschüttert bin, wie ein ehemaliger Innenminister nicht erkennen kann, was für ein Juwel wir hier haben, Herr Dulig. Herr Lippmann, von Ihnen hatte ich nicht erwartet, (Zuruf Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) dass ein positives Signal kommt. Der Sachsenring als Edelstein ist wertvoll. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Haben Sie den Antrag einmal gelesen?) – Herr Lippmann, hören Sie mir einfach einmal zu, dann können Sie vielleicht noch etwas lernen. Frau Kollegin Klemm, ich glaube Ihnen aus tiefstem Herzen, dass Sie sehr hinter dem Sachsenring stehen. Das ist immerhin unser Wahlkreis, in dem wir immer wieder sehen, was es bedeutet, den Sachsenring und die Fankultur zu leben. Es fanden viele Rennen, viele Veranstaltungen statt, die es wert sind, hier genannt zu werden, was wir aber nicht machen können. Etwas ist aber ganz besonders. Allen Helfern, allen Ehrenämtlern von der Feuerwehr über das Rettungswesen – Frau Schaper, Sie sagten, dass Sie dort Krankenschwester gewesen sind –, die ihre Zeit dort opfern und ihr Wissen einsetzen, muss man einmal Danke sagen. Das habe ich bis jetzt bei niemandem gehört. Ich werde es hier tun. Vielen, vielen Dank, dass sie das gemacht haben. Ich möchte betonen, dass wir weiterhin hinter den Sachen stehen, die dort vor Ort passieren. Wenn man sich die Bilder anschaut, wie bei den vielfältigen Veranstaltungen Jung und Alt, Männer und Frauen aus Ost und West, aus ganz Europa und der ganzen Welt – die Zahl 250 000 wurde genannt – mit strahlenden Gesichtern und einem friedlichen Miteinander dort vor Ort sind, eine Woche oder zwei Wochen, dann zeigt sich, dass Ostdeutschland, Sachsen und Sachsenring pure Fankultur sind. Das ist echte Vielfalt, so wie wir es als vernünftige Menschen gern haben und sehen wollen. Das ist nicht politisch verordnet, sondern gewachsen und ehrlich. Das macht das Besondere der Fankultur von Sachsen aus. (Beifall AfD) Das macht den Sachsenring aus. Das macht den Ankerberg, die Campingplätze und alles, was hier genannt wurde, aus. Es gibt Gemeinschaft, Begeisterung, lebendige Traditionen, die hier genannt wurden, mit all den Helden, die hier genannt wurden, von Täve Schur bis Giacomo Agostini. Das betrifft aber auch die, die heute fahren. Die DTM ist wieder bei uns. Wir können stolz darauf sein, diesen Sachsenring bei uns im Land zu haben, zu behalten und alles dafür zu tun, um das weiterhin zu gewährleisten. Nun muss ich zum Antrag des BSW etwas anmerken. Es war bei unserem Simson-Antrag ähnlich gelagert. Sie sehen, dass den Wert nicht viele erkennen, die das hier politisch könnten, um das in das immaterielle Kulturerbe aufzunehmen. Dazu muss man nicht sagen, was nicht geht, und alles kaputtreden. Lasst es uns einfach machen. Wir gehen an die Sache heran, und zwar richtig. Der Antrag als solcher ist richtig. Danke, dass Sie ihn gestellt haben, damit wir heute öffentlich darüber reden können. Vielen Dank allen, die das am Sachsenring leben. Das Verfahren auf Anerkennung des immateriellen Kulturerbes kann auch ohne staatliche Unterstützung gut funktionieren, aber es könnte mit staatlicher Unterstützung besser funktionieren. Deshalb werden wir als Fraktion mit dafür sorgen, dass der Sachsenring so erhalten bleibt. Wir werden Ihrem Antrag sehr gern zustimmen. (Beifall AfD und BSW) Bei solchen Themen sollten wir nicht in Parteiprogrammen denken, sondern zielorientiert mit unseren Bürgern im Freistaat an einem Strang ziehen. Das ist Sinn und Zweck der Sache. Es gibt bestimmt für alle Fraktionen ein interessantes, positives Ergebnis, wenn wir den Bürgern vor Ort sagen, dass wir dafür sind. Ja zum Sachsenring, Jja zum kulturellen Erbe, Ja zu sächsischen Traditionen und Kultur. Glück auf und herzliche Grüße von hier an alle Besucher auf dem Sachsenring. Es lohnt sich heute schon, für den 9. bis 11. Juli 2026 die Karten zu bestellen und zu Weihnachten zu verschenken, damit wir wieder mehr als 250 000 Besucher hier in unserem Freistaat haben. (Zuruf Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) – Bitte, noch einmal? (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Haben Sie einen Angebotscode dabei?) – Sie müssen nicht immer ein Angebot bekommen. Geben Sie Ihr Geld ordentlich dafür aus und verschenken die Karten. Wir laden alle ein, hierherzukommen. Machen Sie es einfach! Glück auf! Danke schön. (Beifall AfD) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Für die AfDFraktion sprach Herr Kollege Moncsek. Jetzt hätte die SPD-Fraktion die Möglichkeit, in einer weiteren Runde zu sprechen. – Das ist nicht der Fall. BÜNDNISGRÜNE? – Ebenfalls nicht. Die Linke? – Auch nicht. Der fraktionslose Abgeordnete? – Nicht. Gibt es nach einer dritten Rederunde Bedarf? – Herr Rudolph, bitte, Sie haben das Wort.

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