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Valentin Lippmann

GRÜNE 29.10.2025 Sitzungen 8/20

Vielen Dank, Herr Präsident. Werter Herr Kollege Moncsek, also zunächst: Es heißt „So geht sächsisch.“ Und ich glaube, der Freistaat Sachsen war auch schon vor dieser mehr oder minder günstigen Werbekampagne, die auch noch nicht so alt ist wie der Freistaat Sachsen selbst, in der Welt bekannt. Also so zu tun, als hätte es „So geht sächsisch.“ gebraucht, um den Menschen außerhalb Sachsens zu erklären, wie toll dieser Freistaat ist, geht fehl. Ich habe nicht bestritten, dass es Einnahmen geben kann, die aus diesem Event entstehen, und dass natürlich – wie bei allen Sportveranstaltungen – die Frage dessen, was mittelbar hinten herauskommt, eine durchaus interessante ist. Eine ähnliche Argumentation hatten wir kürzlich bei der Diskussion um die Frage des Grands Départs bei der Tour de France oder bei den Olympischen Spielen – das will ich überhaupt nicht abstreiten. Ich habe mich aber auf die konkrete Formulierung – und da haben Sie wahrscheinlich nicht richtig zugehört – bezogen. Denn in dem Antrag heißt es: Der Sachsenring befördere als Werbeträger für „So geht sächsisch.“ zusätzliche Steuereinnahmen für den Freistaat. Das ist in der Pauschalität eben nicht richtig. Da wird so getan, als müsse man dafür nichts zahlen – der Freistaat zahlt sehr viel über „So geht sächsisch.“ Auf diese Differenzierung würde ich durchaus Wert legen. Man kann darüber diskutieren, wie viel Geld man in den Sachsenring – das hat Kollege Dulig auch angesprochen – investieren will, aber das erscheint mir eine verkürzte Darstellung der Realität. Darum ging es mir. Vielen Dank. (Beifall BÜNDNISGRÜNE)

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