Matthias Berger
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Präsident! Es ist erstaunlich, wie man aus nichts ein Problem machen kann. (Heiterkeit und Beifall AfD) Das gilt übrigens in alle Richtungen. Bevor ich Ihnen erzähle, was ich alles für Mopeds gefahren bin, ist der Abend rum. Noch eine Bemerkung aus meiner Sicht als ehemaliger Bürgermeister: Wenn ich so einen Beschlussantrag in den Stadtrat von Grimma eingebracht hätte, dann hätten sie mir das zur Hälfte zurückgeschickt mit der Bemerkung: „April, April!“ Die andere Hälfte hätte geschrieben: „Bitte nur ernsthafte Meinungen.“ Das geht gar nicht! Wir sollten uns alle einmal Gedanken machen, ob wir mit derlei Anträgen – und das schließt den nächsten Antrag gleich mit ein – der Ernsthaftigkeit des Hohen Hauses gerecht werden. (Vereinzelt Beifall CDU) Falls sich wider Erwarten ein Sachse oder eine Sächsin auf die Tagesordnung des Sächsischen Landtags verirrt haben sollte und beide Anträge heute gelesen hat, dann wird sich diese Person dieselbe Frage stellen, die sich die Bevölkerung jetzt regelmäßig stellt: Haben die keine anderen Probleme? Vielen Dank. Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war der fraktionslose Abgeordnete, Herr Berger. Wir haben die erste Runde absolviert. Gibt es Bedarf an einer zweiten Rederunde? (Unruhe im Saal) Herr Moncsek möchte noch einmal eingreifen und schreitet zum Pult. Bitte schön.
