Sebastian Wippel
Vielen Dank, Herr Präsident. Vielen Dank, Herr Pohle, für diese kurzen Hinweise. Ich möchte Sie noch einmal aufklären: Ich habe anfangs gesagt, dass die Werbung für Personal in der Bundeswehr, die im öffentlichen Raum stattfindet, ein falsches Bild zeichnet. Das ist der Punkt. Dabei wird so getan, als sei es ein ganz normaler Job. Aber da kommen dann am Ende Leute und sagen: Ich kann da gutes Geld verdienen, ich mache dann meine Arbeit. Was natürlich nicht gesagt wird: Zu diesem Job gehört es auch, seinen Allerwertesten hinzuhalten. Es ist eben nicht so wie auf dem Truppenübungsplatz, dass die Granaten und die Munition nur in die eine Richtung fliegen; sie können auch zurückkommen. Ganz ehrlich, Licht und Wärme im hinteren Kampfraum hätte ich als Panzergrenadieroffizier, der ich gewesen bin, nie erleben wollen. Aber das muss man den Leuten auch sagen. (Beifall AfD) Zweiter Punkt. Unser Grundsatzprogramm haben Sie richtig zitiert. Daran hält die AfD im Übrigen fest. Aber ich habe lang und breit begründet, warum wir es zum jetzigen Zeitpunkt nicht für notwendig halten, die Wehrpflicht einzuführen, und warum wir es sogar mit Blick in Richtung Außenpolitik derzeit für falsch halten. (Beifall AfD) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war die Reaktion auf die Kurzintervention von Herrn Kollegen Wippel. Er hat damit auf die Kurzintervention von Kollegen Pohle reagiert. Nun fahren wir in der Rednerreihenfolge fort. Ich übergebe das Wort an die Fraktion des BSW, an Herrn Kollegen Nico Rudolph. Bitte schön.
