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Michael Kretschmer

11.09.2025 Sitzungen 8/19

Es gibt derzeit keine Festlegung, keinen Betrag, sondern das ist ein Gespräch, eine Verhandlung, die stattfinden muss zwischen der freistaatlichen Ebene und der kommunalen Ebene – und bei der kommunalen Ebenen noch einmal getrennt zwischen Landkreisen sowie den Städten und Gemeinden. Aktuell tagen die Städte und Gemeinden und machen sich Gedanken über diese Frage – ob sie das, was vorliegt, unterstützen können oder ob sie es anders haben wollen. Dazu müssen wir uns dann miteinander verhalten. Man kann beim Thema Olympia unterschiedlicher Meinung sein. Es gibt Menschen, die finden das unnötig und würden nicht dafür eintreten, dass sich Sachsen bewirbt; damit ist die Diskussion dann auch beendet. Und es gibt diejenigen, die der Meinung sind: Das ist sehr wichtig. Denen ist klar, dass wir aktuell in einem wirklich harten Wettbewerb in Deutschland sind und dass es vor allen Dingen die Bayern sind, die keine Gelegenheit auslassen, zu zeigen, dass sie die Mittel haben und dass sie auf jeden Fall in diesem Wettbewerb erfolgreich sein wollen. Wir als Sachsen haben nur eine Chance, wenn wir mit Berlin gemeinsam gehen. Deswegen gibt es jetzt auch den Gedanken, etwas Geld einzustellen. Damit dokumentieren wir, dass wir es ernst meinen und einen Anteil leisten wollen. Wir sind bereit, da auch Prioritäten zu setzen. Ich halte das für absolut wichtig. Wir sehen anhand der letzten Olympia-Bewerbung, was daraus alles entstanden ist, der Kanupark beispielsweise, auch andere Infrastruktur, die uns heute noch beim Leistungssport nutzt, aber auch beim Tourismus oder in der Kultur. Aus diesen Gründen würde ich mich freuen und wäre dankbar, wenn wir gemeinsam – und vor allen Dingen die kommunale Familie – Anstrengungen für die Vorbereitung der Olympia-Bewerbung unternehmen und dafür auch finanzielle Mittel bereitstellen würden. Vielen Dank. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Die nächste Frage stellt Frau Kollegin Schaper; bitte schön.

Protokoll ↗