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Michael Kretschmer

11.09.2025 Sitzungen 8/19

Ich habe großes Zutrauen zu den Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitikern aller Fraktionen, die sich über dieses Thema Gedanken gemacht haben und die sich überlegen: Wie kann man dieses große Investment – so kann man es vielleicht auch nennen –, diese über 100 Millionen Euro von Bund, Land, Kommune und vielen Privaten für Chemnitz, für dieses Kulturhauptstadtjahr vielleicht strecken? Was kann man damit noch mehr tun? Wie kann man den Nutzen für die Region mehren? Dazu gehört dieser Legacy-Prozess. Frau Ministerin Klepsch hat immer den Dreiklang: all das, was in Chemnitz stattfindet, all das, was der Purple Path ist, und all das, was diese Makers-Initiative umschreibt. Ich kann mich diesen Gedanken sehr gut annähern, für mich klingt das sehr plausibel. Wenn es uns jetzt gelingt, gemeinsam – nicht nur im kommenden Jahr – 900 000 Euro zu realisieren, vielleicht bis 2030, dann schaffen wir es, dass sich dieses große Investment, dieser große Erfolg des Jahres 2025 sicherlich bis 2030 zieht und damit vielleicht auch etwas Selbstverstärkendes in den Jahren danach bringt. Insgesamt müssen wir sagen: Das Beste, was wir für Chemnitz tun konnten, war diese Kulturhautstadtbewerbung. Dafür, dass wir das miteinander – alle miteinander – entschieden haben, finanziert haben, uns bereit erklärt haben, diese Priorität zu setzen, dafür bin ich immer noch dankbar. Man merkt die positive Stimmung in der Stadt. Man sieht die Zuwendungen anderer, man hört, wie positiv über diese Stadt gesprochen wird. Das wird nicht nur soziokulturell ein wichtiges Thema sein, sondern ist am Ende auch ökonomisch ein Riesenerfolg für die Stadt gewesen. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Frau Dr. Maicher, bitte schön, die nächste Frage.

Protokoll ↗