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Prof. Constanze Geiert

27.06.2025 Sitzungen 8/17

Einstellen, einstellen, einstellen – das ist Punkt 1. Doch so einfach ist es natürlich nicht. Also, wo beginnt das Ganze? Das beginnt bei der Ausbildung. Sachsen ist bei der Ausbildung für Juristen, insbesondere bei den Referendaren, schon sehr attraktiv. Sachsen ist mittlerweile das Land mit der höchsten Referendarvergütung. Bei uns muss niemand auf einen Platz warten. Wir haben mit Chemnitz und Bautzen zwei Referendarstandorte geschaffen, die in kleinen Gruppen eine hervorragende Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen ermöglichen. Wir bieten mittlerweile auch verschiedenste Modelle für sehr gute Abgänger an. Sie können sich sogar aussuchen, wo sie im Zweifel ihre spätere Tätigkeit wahrnehmen wollen. Zum Beispiel haben wir ein Staatsanwaltsmodell. Wenn sich jemand dafür entscheidet, dass er Staatsanwalt werden möchte, dann sichern wir ihm für fünf Jahre zu, dass er genau zu der Staatsanwaltschaft, zu der er möchte – in Klammern: Leipzig ist immer ein wenig ausgenommen –, auch tatsächlich hinkommt und dort bleiben kann. Das Gleiche gilt auch für den, der in eine Bedarfsregion gehen möchte. Der kriegt in der Regel die Zusicherung, dass er dort bleiben kann usw. Das heißt, wir versuchen, alles so attraktiv wie möglich zu gestalten. 40 % unserer Referendare kommen mittlerweile von außerhalb Sachsens. Der Erfolg scheint also da zu sein. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Es ist noch Redezeit übrig. – Die ist aber nicht gewollt. Dann geht die Möglichkeit der Fragestellung weiter an die BÜNDNISGRÜNEN. Herr Abg. Lippmann, bitte.

Protokoll ↗