Prof. Constanze Geiert
Das sind ja zwei Sachen. Zum einen der Arbeitsplatz, der ausgestattet wird. Wir sind dabei, dass nahezu alle mit einem Laptop ausgestattet werden, um Homeoffice zu ermöglichen, sodass an jedem Ort flexibel damit gearbeitet werden kann. Mir ist von einzelnen Staatsanwaltschaften gesagt worden, schön wäre ein dritter Bildschirm. Auch da sind wir dran, dass wir entsprechend ausstatten können. Die Ausstattung der Gerichtssäle selber ist mittlerweile so weit vorangeschritten, dass wir an allen Gerichten mobile Anlagen haben, sodass Videoverhandlungen tatsächlich mobil stattfinden können. Im letzten Jahr haben circa 3 000 Videoverhandlungen stattgefunden. Das ist an jedem Gericht etwas anders. Die Richter sind ja unabhängig, das heißt, sie dürfen entscheiden, ob sie das machen oder nicht. Dafür hat natürlich der eine mehr ein Faible und kann das besser als ein anderer, aber das ist auch in Ordnung. Im Leben sind Menschen eben unterschiedlich, und da er entscheiden muss, ist das der richtige Weg, glaube ich. Dort haben wir mit ein paar Hürden zu kämpfen. Es gibt mobile Videoanlagen, die nur in einer Etage verwendbar sind, weil sie nicht in den Aufzug passen. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Jetzt ist die Redezeit abgelaufen.
