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Sophie Koch

SPD 27.06.2025 Sitzungen 8/17

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen Abgeordnete! Ich musste, ehrlich gesagt, kurz schlucken, als das Thema aufkam, dass manche es ja ablehnen, dass Kinder von lesbischen Paaren – wie bei allen Hetero-Ehepaaren – automatisch deren Kinder sind. Genau das bestätigt mein Eingangsstatement. Hier wird keine Diskriminierung herbeigeredet; denn es ist keine Meinung, ob ich möchte, dass ein lesbisches Paar seine Kinder als seine Kinder anerkennen darf. Das hat nichts mit Meinung zu tun, sondern das ist eine Diskriminierung und genau so sollte man das auch benennen. (Beifall SPD und BÜNDNISGRÜNE – Zuruf AfD) Frau Jost, ich weiß, ich höre das immer wieder gerne: Diese Community ist gespalten, diese Community hält nicht mehr zusammen. Ich habe, ehrlich gesagt, ein ganz anderes Bild; denn ich sehe: Die Community ist nicht gespalten, sondern diese Community wird gespalten, und zwar von Ideologien, sehr oft vom rechten Rand. Wann immer sich diese Ideologien – egal, wo sie herkommen – gegen queere Menschen richten, sind sie zu bekämpfen. Deshalb habe ich vorhin erwähnt, dass Prävention so wichtig ist. Deshalb ist es wichtig, dass wir Geld in Bildungsprojekte stecken. Ich weiß ja, wer die Töpfe dafür gestern im Haushalt am liebsten gekürzt hätte. Ich möchte die letzte Rederunde noch einmal nutzen, um all denjenigen vielen Dank zu sagen, die in ihren heutigen Redebeiträgen ein klares Zeichen gesetzt haben. Vielen Dank an alle, die in den nächsten Wochen für die queere Community auf der Straße unterwegs sind. Vielen Dank an alle, die auch politisch weiter für Gleichberechtigung der queeren Community kämpfen. Vielen Dank. (Beifall SPD, BÜNDNISGRÜNE und Die Linke) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Schönen Dank. Für die Einbringerin sprach Frau Kollegin Koch. Weitere Wortmeldungen kann ich nicht erkennen. Dann könnte die Staatsregierung sprechen. Herr Staatsminister Schuster, bitte.

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