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Martin Dulig

SPD 26.06.2025 Sitzungen 8/16

Das war ja nichts anderes als Pfeifen im Wald. Sie haben ja noch mal Ihre Angst dokumentiert. (Lachen AfD) Also ich weiß ja nicht, wann Sie das letzte Mal im Theater waren, (Martina Jost, AfD: Letzte Woche!) wann Sie sich wirklich mal damit auseinandergesetzt haben, was hier passiert. Ich kann nur wiederholen, was ich vorhin in meiner Rede gesagt habe: Es ist nicht die Aufgabe des Staates zu entscheiden, welches Projekt, welches Stück, welches Bild gezeigt wird. (Zuruf AfD: Nein!) Es ist schlichtweg Aufgabe, Kunst und Kultur zu ermöglichen. (Zurufe AfD) Ich weiß jetzt nicht – – Jede Kabarett-Sendung, jede Veranstaltung, die sich mit den Zuständen auseinandersetzt, hat genau diesen Auftrag. (Jörg Urban, AfD: Böhmermann!) Stellen Sie sich wirklich vor, dass Politik darauf Einfluss nehmen würde? Das wäre das Ende von Kunstfreiheit. (Zuruf Timo Schreyer, AfD) Sie haben schlichtweg Angst. (Torsten Gahler, AfD: Weil wir die Herrschenden sind!) Sie wollen immer Opfer sein und zelebrieren das. Ich bleibe dabei: Wir verteidigen hier die Kunstfreiheit, und dafür braucht man die Souveränität, mit Kritik, mit Widerspruch, selbst mit Geschmacklosigkeiten umzugehen. (Lachen Mike Moncsek, AfD) Deshalb werden wir nicht zulassen, dass Sie einteilen, was richtig und was falsch ist, was Kunst und was Kultur ist. Das sollten Kunst und Kultur alleine tun. (Beifall SPD, CDU, BÜNDNISGRÜNE und vereinzelt Die Linke – Beifall Staatsregierung) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war Kollege Martin Dulig mit seiner Reaktion auf die Kurzintervention von Herrn Urban. Nun fahren wir in der Debatte fort. Ich sehe am Mikrofon 2 Herrn Kollegen Dr. Huhn.

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