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Nico Rudolph

BSW 26.06.2025 Sitzungen 8/16

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Der Antrag behandelt die Einrichtung eines Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in der Volksrepublik China. Ein Verbindungsbüro in China wäre für den Freistaat Sachsen von hohem Nutzen. Der Freistaat kann mit relativ wenig finanziellem Einsatz bei geschickter Umsetzung ein Vielfaches an Ertrag im Wirtschaftlichen wie auch im Kulturellen erzielen. Verbindungen in die Regionen Hubei und Wuhan bestehen bereits. China ist bei Importen und Exporten größter internationaler Handelspartner Sachsens – und das ganz ohne künstliche Förderung. Es liegt also ein großes Potenzial vor, das Handelsvolumen und den Absatz sächsischer Produkte im Interesse der hiesigen Wirtschaft und der hier Beschäftigten wesentlich auszubauen. Perspektivisch können sich daraus auch Vorteile bei anderen Fragen ergeben, etwa des Zugangs zu seltenen Erden. Ein Büro würde den Austausch mit Politikern und Wirtschaft vor Ort ermöglichen, die wiederrum selbst Verbindungen in wichtige Kreise haben können. Wer in China vor Ort Vertrauen genießt, kann Vergünstigungen erhalten, die dem Wirtschaftsstandort Sachsen dienlich wären. Da sich das wirtschaftspolitische Gewicht in der Welt immer mehr zugunsten der Schwellenländer des globalen Südens bewegen wird, kann sich der Freistaat hiermit in eine günstige Stellung bringen. Nicht zuletzt böte sich die Chance des interkulturellen Austausches mit einem der ältesten Völker der Welt. Dieser kann das gegenseitige Verständnis erhöhen und für alle Seiten bereichernd sein. Aufgrund all dieser Gründe bitten wir um Zustimmung zu unserem Antrag. Danke. (Beifall BSW) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Herr Kollege Rudolph sprach für die BSW-Fraktion. Gibt es Redebedarf? – An Mikrofon 4 sehe ich Frau Abg. Schubert; bitte.

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