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Sören Voigt

CDU 24.06.2025 Sitzungen 8/15

Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! „Kinder und Jugendliche ernst nehmen“ lautet das Thema. Die Beteiligung von jungen Menschen ist uns allen sehr wichtig. Es gibt viele Möglichkeiten, junge Menschen stark zu machen: in Vereinen, in Verbänden, in der Schule, in Jugendklubs, bei Planspielen hier im Landtag oder auch bei Besuchergruppen. Ich glaube, wir alle nehmen das ausgesprochen ernst, weil uns die Kinder und Jugendlichen wichtig sind. Als Fraktionen haben wir aber unterschiedliche Voraussetzungen, weil wir unterschiedliche Größen haben. Wir haben immer den Wunsch, mit den jungen Menschen in Kontakt zu treten, ihnen Fragen zu stellen, Antworten zu geben, ihre Sorgen und ihre Wünsche zu hinterfragen und zuzuhören. Oftmals geht es uns als großer Fraktion so, dass wir bei der Anfrage zu einem Termin schon bei einem anderen Termin zugesagt haben, da wir vielfältig unterwegs und gebunden sind. Wir schaffen es in der Regel nicht, alle Besuchergruppenwünsche personell abzudecken. Besonders den kleinen Fraktionen in diesem Landtag fällt es schwer, diese Herausforderungen zu meistern, das heißt, um allen terminlichen Verpflichtungen und Wünschen nachzukommen. (Zuruf Rico Gebhardt, Die Linke) Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass wir das auf die leichte Schulter nehmen und sagen, dass wir da nicht hingehen, weil uns andere Dinge wichtiger sind, sondern wir können uns nun einmal nicht klonen. Oftmals kommen terminliche Anfragen zu Besuchergruppen auch relativ kurzfristig. Insofern hat es nichts damit zu tun, dass wir nicht versuchen würden, Besuchergruppen durch unsere Teilnahme Wertschätzung zu geben, sondern es kommt darauf an, dass man sich inhaltlich mit den Themen auseinandersetzt. Uns eint in diesem Haus, dass wir alle großes Interesse daran haben, mit Kindern und Jugendlichen in Diskussionen einzutreten und Angebote zu machen, wie wir miteinander sprechen können. Ich glaube, das ist in diesem Hohen Haus ein guter Umgang. Wir sollten uns auch für die Zukunft erhalten, dass wir die Arbeit, die wir trotz unterschiedlicher politscher Sichtweisen hier leisten, wertschätzen, dass wir das ernst nehmen und uns auch gegenseitig ernst nehmen, wie wir hier arbeiten – gemeinsam für das Land, gemeinsam für Besuchergruppen, gemeinsam für alle, die in diesem Land etwas gestalten wollen. Herzlichen Dank an alle Fraktionen, die das in diesem Sinne mittragen. (Beifall CDU, SPD und BÜNDNISGRÜNE) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Kollege Voigt sprach für die CDU-Fraktion. Gibt es weiteren Redebedarf seitens der Fraktionen? – Diesen sehe ich nicht. Dann übergebe ich jetzt an die Staatsregierung; Frau Staatsministerin Köpping, bitte schön.

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