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Dr. Ingolf Huhn

BSW 24.06.2025 Sitzungen 8/15

Vielen Dank, Frau Präsidentin. Vielen Dank, Herr Minister, dass Sie die Zwischenfrage erlauben. Sind auch Sie der Meinung – wie sehr viele Leute aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich in Sachsen –, dass diese Art der Forschungsstrategie dazu beiträgt, die Geisteswissenschaften immer unwichtiger zu machen und sie immer mehr in eine Ecke zu drängen und zu sagen: „Brauchen wir eigentlich nicht“? Sebastian Gemkow, Staatsminister für Wissenschaft, Hochschule und Forschung: Dieser Auffassung bin ich überhaupt nicht, im Gegenteil: Die sehr breit aufgestellte Forschungslandschaft, die wir in Sachsen haben – sowohl im naturwissenschaftlichen als auch im geisteswissenschaftlichen Bereich –, führt dazu, dass gerade in diesen sehr breit aufgestellten Exzellenzclustern durch Transdisziplinarität und Interdisziplinarität der Austausch zwischen den verschiedenen Feldern möglich ist, und gerade das ist auch die Stärke dieser Cluster. Nehmen wir den Bereich Metabolismusforschung. Dabei geht es um gesellschaftswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Fragestellungen, die zum Beispiel im Kontext mit der Ausbreitung des metabolischen Syndroms in Verbindung gebracht werden. Diese Verknüpfung ist die große Stärke der Forschung und des Wissenschaftsstandortes Sachsen. (Dr. Ingolf Huhn, BSW: Darf ich etwas nachfragen?) – Gern. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Herr Dr. Huhn darf am Mikrofon 2 noch eine Nachfrage stellen.

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