Rick Ulbricht
Vielen Dank, lieber Präsident. Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte es kurz und schmerzlos machen und nicht so weit ausholen. Mein Fraktionsvorsitzender schaut schon ganz entsetzt. (Heiterkeit) Ja, keine Panik. Wir wollen keine Panik machen, das ist keine Frage, weil das vonseiten der AfD kam. Aber, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sprechen nicht von der hausordnungsbedingten Wasserknappheit hier im Plenarsaal, wir sprechen über Ernteausfälle, über reale Gefahren für die Industrie und für die Landwirtschaft. Das sind Fakten, genauso wie die steigende Zahl von Hitzetoten. Es wurde schon von anderen Kollegen angesprochen. Frau Lang, Sie haben recht: transparentere Daten, umfassendes Wassermonitoring – das ist ein richtiger und guter Weg; da kann Sachsen sicherlich noch nachlegen. In Richtung des BSW möchte ich sagen: Lieber Kollege Lange, Sie haben auch ein Stück weit recht. Wir müssen auf die Landwirtschaft schauen, und es darf sich nicht nur in den Großstädten abspielen. Das gilt auch für das Thema Hitzeschutz. Aber – da muss ich Ihnen widersprechen – das SMS hat bereits im letzten Jahr Hitzehinweise an die Bevölkerung und die Kommunen herausgegeben. Also, da wurde auch schon seitens der Regierung gehandelt. Darüber hinaus muss man auch sagen: Wenn wir in den weiteren Verlauf des Plenums schauen, haben wir auch noch einen Entschließungsantrag. Auch da spielt das Thema Wasser eine Rolle, weil wir gesagt haben, dass wir das Thema Wasser in Verantwortung und aufgrund der Herausforderungen, die vor uns stehen, mit Blick auf den Sachsenfonds verankern müssen. Deshalb sind dabei beispielsweise der Hochwasserschutz und vor allem auch das Wassermanagement klar berücksichtigt. So viel von mir noch einmal als Anmerkung. Vielen Dank. (Beifall CDU und SPD)
