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Jörg Urban

AfD 24.06.2025 Sitzungen 8/15

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Kaum beginnt die schöne Zeit des Jahres und die Menschen freuen sich über Sonne und Sommer, setzt die Linke wieder einmal auf Klima-Alarmismus und versucht, den Bürgern dieses kleine Stück Lebensfreude zu verderben. (Zuruf Susanne Schaper, Die Linke) Wenn ich heute auf die alarmistischen Wortmeldungen mancher Abgeordneter im Haus zurückblicke, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Immer wieder werden Schreckensszenarien an die Wand gemalt, vom Ende sämtlicher Arbeitsplätze über das völlige Erliegen des gesellschaftlichen Lebens bis hin zum angeblich unmittelbar bevorstehenden Kollaps unseres Gesundheitssystems durch den Klimawandel. Lassen Sie mich an zwei Beispiele aus früheren Sommerdebatten der Linken erinnern. Herr Böhme, Ihr Kollege, erklärte tatsächlich: „Das Klimasystem kennt keine Kompromisse. Wenn wir die irreversiblen Kipppunkte in der Atmosphäre erreichen, dann gibt es keine Arbeitsplätze mehr, um die man kämpfen muss. Dann gibt es nichts mehr, was sich zum Leben lohnt.“ (Zuruf Luise Neuhaus-Wartenberg, Die Linke) Auch Sie, Frau Schaper, malen hier in regelmäßigen Abständen drastische und völlig überzogene Bilder. So hieß es von Ihrer Seite zum Beispiel: „Allein von der durch den Klimawandel verursachten Hitzebelastung ist jeder Mensch in Sachsen betroffen, Säugling, Freizeitsportler, Gärtner und Rentner; die Zahl der Klimatoten wird sich verdreifachen.“ (Susanne Schaper, Die Linke: Ja, ist doch so!) Gerade solche überzogenen, dramatisierenden Aussagen wie von Herrn Böhme oder Frau Schaper sorgen dafür, dass die Bürger das Vertrauen in die Politik verlieren, weil sie das Gefühl bekommen, dass hier die Angst zur politischen Währung gemacht wird. (Susanne Schaper, Die Linke: Diesmal sind es nicht die Geflüchteten, sondern wir?) Es ist höchste Zeit, der immer schriller werdenden Klimahysterie entgegenzutreten und die Debatte zurückzuführen auf den Boden von Fakten, Vernunft und Augenmaß. Ein zentraler Punkt der Debatte ist die Versorgung mit Wasser. Sie ist in Sachsen bereits heute durchdacht, organisiert und gesichert. Wer die Landestalsperrenverwaltung kennt, der kennt auch das moderne Management, das durch intelligente Steuerung auch in Trockenzeiten die Wasserversorgung gewährleistet. (Zuruf Rico Gebhardt, Die Linke) Es wird vorausschauend gehandelt und eben nicht getrieben durch Schlagzeilen und Panik. Ja, unser Klima wandelt sich, und das war schon immer so. Panikmache und mediale Hysterie sind völlig unangebracht. Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Klimaänderungen. Warm- und Kaltzeiten prägten seit Jahrtausenden unser Leben und auch unseren Fortschritt. (Zuruf Rico Gebhardt, Die Linke) Im Mittelalter war es in unseren Breiten nachweislich deutlich wärmer als heute. Der Weinbau in England durch die Römer oder auch die Besiedlung Grönlands belegen das eindrucksvoll. (Zuruf Susanne Schaper, Die Linke) – Noch länger zurück.

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