Susanne Schaper
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! 6 000 – das ist die Zahl der Menschen, die in den Jahren 2023 und 2024 aufgrund der sengenden Hitze in Deutschland gestorben sind. (Gelächter AfD) Hitzetod wirkt für viele wie ein abstrakter Begriff aus anderen Klimazonen. Anhand des Gelächters kann man das auch erkennen. Für manche gibt es das überhaupt nicht, da war schon immer „Demse“ – aber so ist es nicht. (Heiterkeit Die Linke) Dass die Temperaturen weltweit steigen, ist valide nachzuweisen. Die Hitze und der letzte Sommer haben uns in aller Deutlichkeit gezeigt, was extreme Temperaturen, die von der Klimaerhitzung verursacht wurden, für unsere Gesundheit bedeuten. Besonders erschreckend ist, dass vor allem Menschen gefährdet sind, die sowieso schon unsere Hilfe brauchen: Kranke, Kleinkinder, ältere Menschen. Vor allem die Menschen über 75 Jahre machen den größten Teil der Hitzetoten aus. Sie haben oft nicht mehr selbst die Kraft, sich zu Auch mich erreichen Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern – auch aus dem Erzgebirge. Ich kann nur sagen: Wir müssen unsere Energiediskussion auch dort schärfen, weil die Akzeptanz für Erneuerbare noch einmal abgefallen ist. Nach dem Motto: Warum müssen wir jetzt zehn Jahre lang Windkraft ertragen, wenn derselbe tschechische Konzern, der uns bisher die Braunkohle liefert, uns in zehn Jahren die Atomkraft liefern wird? Mit diesen Diskussionen, mit denen ich angeschrieben werde, müssen wir uns auseinandersetzen, weil die Debatte letztlich kanalisiert werden muss, damit es insgesamt zusammenpasst. Das noch als Bemerkung zu dem, was mich erreicht. Herzlichen Dank. (Beifall CDU)
