Barbara Klepsch
Wenn man sich die kulturpolitischen Leitlinien vor Augen führt, dann geht zum einen klar daraus hervor, dass beim Thema Stärkung auch der ländliche Raum angesprochen wird. Was für uns, für den Freistaat Sachsen, da wir ein Flächenland sind, erst einmal von großem Vorteil ist. Dort finden wir das Thema zivilgesellschaftliche Initiativen, auch das halte ich – gerade, wenn man den Kulturhauptstadtprozess sieht, wie dieser läuft und wie wichtig es ist, die Bevölkerung einzubinden, um diese Prozesse voranzubringen – für einen guten Ansatz. Das Thema regionale Vernetzung haben wir immer wieder zu hören bekommen. Wir haben immer wieder transportiert, dass es wichtiger denn je ist, dass sich die Partner untereinander vernetzen. Auch das ist, denke ich, ein Thema, das aus dem Kulturhauptstadtprozess für uns abzuleiten ist. Was ebenfalls in den kulturpolitischen Leitlinien angesprochen wird, ist das Thema Digitalisierung und KI. Hierbei haben wir zunächst überlegt, ob wir das nicht bei der Kulturministerkonferenz im Herbst als Thema setzen. Wir alle zusammen wissen heute noch nicht so richtig, was KI für uns bedeutet. Hierzu soll es auch eine Strategie geben, bei der die Kommunen – oder besser gesagt die Länder – eingebunden sind. Wir sind gespannt darauf, wir werden uns auf jeden Fall engagieren. Es sind auch die Themen Gedenkstätten und Erinnerungskultur in den kulturpolitischen Leitlinien enthalten. Hierbei brauchen wir weiterhin den engen Schulterschluss zum Bund. Vielleicht erhoffen wir uns sogar hier oder da, dass noch manches möglich sein wird, auch wenn gleich ich sagen muss, – Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Die Redezeit ist abgelaufen.
