Dr. Ingolf Huhn
Ich darf ja nicht antworten, sondern eine weitere Frage zur Kulturhauptstadt Chemnitz stellen. Wenn man etwas Großartiges erreicht hat, möchte man ja den Schwung beibehalten und weitertragen. Das erleben wir bei jedem Kirchentag – mal klappt es, mal nicht. Frau Gockel hat bereits wunderbare Fragen zur Nachwirkung gestellt, das ist großartig. Doch ich möchte noch auf zwei weitere Aspekte eingehen. Wie wird die Nachwirkung in die Region getragen? Wir haben die Kulturhauptregion, aber bisher ist doch vor allem der Purple Path hervorgetreten – ich möchte hierzu einen Werbeblock einfügen: Im kirchlichen Bereich gibt es noch einige Aktivitäten. Aber abgesehen davon sieht man wenig. Bleibt da also etwas über 2025 hinaus, vielleicht sogar über 2026? Auch der Purple Path ist nicht kostenlos, der Betrieb kostet Geld – zumindest sollte man dafür sorgen, dass der Rasen rundherum gemäht wird. Was passiert im baulichen Bereich? Beim Garagenkampus bin ich mir nicht sicher, ob er in dieser Form bestehen bleibt. Die Hartmannfabrik – ein wirklich tolles Projekt –: Was passiert damit? Und über 2026 hinaus: Vielleicht könnten die 900 000 Euro für die Hartmannfabrik genutzt werden – das ist jetzt ein etwas flapsiger Vorschlag, aber dennoch eine Frage, die sich stellt. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Für die Fragestellung ist auch nur eine Minute vorgesehen. Sie müssten – –
