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Barbara Klepsch

22.05.2025 Sitzungen 8/14

Das Thema Umbenennung von Kunstwerken ist eines, das uns schon häufig hier im Landtag in Debatten oder bei Kleinen Anfragen beschäftigt hat. Das hat überhaupt nichts mit Prof. Ackermann oder Dr. Ebert zu tun, sondern es ist gang und gäbe, dass Museen forschen und sich mit Kunstwerken beschäftigen. Museen beschäftigen sich auch damit, dass Überarbeitung, Kontextualisierung, sprachliche Überarbeitung von Kunstwerken vorgenommen werden. Das ist gang und gäbe. Ich glaube, ich habe auch in der letzten Debatte, die wir geführt haben, versucht, das an einem Beispiel deutlich zu machen. Das war der „Jüdische Friedhof“. Es gibt Kunstwerke, die seit dem 18. Jahrhundert teilweise zehnmal überarbeitet, umgeschrieben und aktualisiert worden sind. Wir haben meines Wissens insgesamt um die 330 Aktualisierungen. Seit der letzten Befragung sind, glaube ich, sieben hinzugekommen. Die Aufgabe der Museumsmitarbeiter, der Wissenschaftler ist es, sich mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen. Wenn man zu dem Ergebnis gekommen ist, dass dieses Kunstwerk den Einflüssen, den heutigen Gegebenheiten mit der Betitelung, die dort gegebenenfalls steht, nicht mehr entspricht und man eine Aktualisierung vornimmt, dann ist es reineweg Aufgabe der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort. Es ist keine Aufgabe eines neuen Generaldirektors, dort hinzu gehen und zu sagen: Bitte ändert jetzt das, was ihr hier wissenschaftlich herausgearbeitet habt. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Frau Ministerin, die Redezeit ist abgelaufen.

Protokoll ↗