Barbara Klepsch
Zunächst ist dieser Prozess bereits im Bid Book angelegt. Dieses Bid Book sieht bereits vor, dass das Kulturhauptstadt-Jahr kein Strohfeuer wird oder nur ein Jahr voller Höhepunkte, sondern es geht genau darum, auch danach den europäischen Gedanken weiter lebendig zu halten. Gegenwärtig erarbeiten die Stadt Chemnitz und die Region zusammen einen regionalen Plan, aber auch die Stadt Chemnitz arbeitet an einem Legacy-Plan. Beides wird dann miteinander abgeglichen. Was ist unsere Aufgabe? Wir wollen die Partner gut begleiten. Zum einen sitzen wir mit im Aufsichtsrat. Wir sitzen aber auch in einer interministeriellen Arbeitsgruppe, in der die Schwerpunkte inhaltlich diskutiert und thematisiert werden. Das, was wir wollen, ist eine gute Nachhaltigkeit, einen guten LegacyPlan, der genau diesen europäischen Gedanken und diesen europäischen Geist für die nächsten Jahre weiter lebendig hält. Wir sind also mit dabei. Wer sich den Haushalt im Detail schon mal angesehen hat, weiß, dass wir versucht haben, finanzielle Vorsorge zu treffen. Wir haben für den LegacyProzess für das Jahr 2026 900 000 Euro in den Haushalt aufgenommen. Wir wissen aber, das eine ist das Geld – es ist eine Vorsorge. Das andere ist, dass die Partner vor Ort ihre Konzepte erarbeiten und wir dann gemeinsam diese Konzepte mit Leben erfüllen und in die Region tragen. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Schönen Dank. Eine weitere Frage an Saalmikrofon 6 von Frau Gockel, bitte.
