Thomas Prantl
Recht herzlichen Dank, Herr Präsident. Sehr geehrter Herr Günther, Ihre Rede hat mich doch sehr verwundert. Ich möchte Sie und Ihre Fraktion gern ins Erzgebirge einladen und würde einen kleinen Bus chartern. Wir könnten uns dort die Glanz- und Meisterleistungen Ihrer Energiepolitik im Erzgebirge im Kontext zu Heimat und Immateriellem Kulturerbe anschauen. Fahren Sie einmal die B95 von der großen Bergstadt Thum in Richtung Gelenau. Dort können Sie sehen, wie sich in die Sichtachse zur Augustusburg ein 250 Meter hohes Windrad hineinschiebt. Diese Sichtachse ist verloren. Fahren Sie zum Heiteren Blick nach Buchholz. Die majestätische Annenkirche in Annaberg-Buchholz wird nun überragt von drei Windmühlen, die Sie an der Heinzebank aufbauen wollten. Vor den Toren der Bergstadt AnnabergBuchholz – der Montanregion Erzgebirge übrigens – entsteht vermutlich eine Solarindustrieanlage, hundert Fußballfelder groß an einem Hang. Das ist Ihr Verständnis von Heimat. So haben Sie mit Ihrer Energiepolitik unsere sächsische Heimat bis zur Unkenntlichkeit geschändet und verunstaltet. Damit Sie sich das in Ruhe einmal anschauen können, was Sie mit Ihren Partnern von CDU und SPD erzielt haben, lade ich Sie gern in das Erzgebirge ein. Seien Sie willkommen! (Beifall AfD)
