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Romy Penz

AfD 21.05.2025 Sitzungen 8/13

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! „Frühkindliche Bildung in Sachsen ganzheitlich weiterentwickeln: Qualität sichern, Transparenz fördern und Praxisnähe ausbauen“, so lautet der Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Warum betone ich das so? Es ist etwas Unvorstellbares passiert. Ich habe in Ihrem Antrag etwas Sinnvolles gefunden, nämlich unter Punkt 3. Da möchten Sie ein gemeinsames Bildungsverständnis fördern, um den Übergang von der Kita zur Grundschule nahtlos zu ermöglichen – super. Das war es dann aber auch schon mit dem Sinnvollen in Ihrem Antrag, denn Sie haben sicherlich selbst gemerkt, dass mit Ihren Forderungen genau dieses Ziel des nahtlosen Übergangs von der Kita zur Schule nicht zu erreichen ist. Ihr Antrag und auch Ihre Rede, Frau Melcher, sind Widerspruch in sich. Sie wollen in erster Linie, dass sich Kinder selbst bilden. Sie verlangen sehr viel von den Kindern. Das schaffen noch nicht einmal Studenten. Sie haben Sorge vor einer zu starken Fokussierung auf die Schulfähigkeit. Wie sollen sie denn die Schulfähigkeit erwerben – im Schlaf? Das frage ich Sie. Weiterhin möchten Sie Sprachtests und pädagogische Diagnostik kritisch prüfen. Wenn man nicht prüft, kann man nicht helfen. So einfach ist das. Damit verwehren Sie Hilfen zur Entwicklung der Kinder. Fazit: Kinder und Eltern werden mit Ihrem Problem allein gelassen. Das ist schon fast kriminell und vor allen Dingen diskriminierend den Kindern gegenüber. In Punkt 8 werden Sie übergriffig. Aber genau das sind wir von Ihnen gewohnt. Da wollen Sie tatsächlich keine Selbstbildung, sondern eine Erziehung, und zwar eine Demokratieerziehung. Die DDR, vor allem Margot Honecker, wäre in diesem Punkt stolz auf Sie gewesen. (Beifall AfD) Sie möchten die Vermittlung grundlegender gesellschaftlicher Werte, einschließlich Menschenrechte, Anerkennung von Vielfalt usw. Hier darf ein Kind dann nicht mehr Kind sein. Hier muss es einfach funktionieren, und zwar so, wie Sie es sich denken. Was Sie darunter verstehen, führe ich jetzt besser nicht weiter aus. Wirkliche kindergerechte Werte wären zum Beispiel Ordnung, Höflichkeit, Achtung der Arbeit anderer Menschen und natürlich auch Hilfsbereitschaft. (Beifall AfD) Das, meine Damen und Herren, würde unsere Gesellschaft vielleicht wieder einen und weiterbringen. Mit Ihrem Antrag aber würden Sie den Kindern die Chance auf echte Bildung und echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verwehren. Sie schreiben in Ihrer Begründung: „Der Kinderschutz ist ein weiterer integraler Bestandteil in der frühkindlichen Bildung.“ Ja, aber weil wir unsere Kinder schützen müssen, lehnen wir Ihren gesichert extrem übergriffigen Antrag ab. Vielen Dank. (Beifall AfD) Dritter Vizepräsident Prof. Dr. Jörg Scheibe: Wir hörten Frau Penz von der Fraktion AfD. Als Nächste hören wir Frau Voigt von der BSW-Fraktion.

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