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Sebastian Wippel

AfD 21.05.2025 Sitzungen 8/13

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegen Abgeordnete! Ich habe mir die Debatte angehört. Sie ist sehr stark, gerade von linker Seite, mit Alarmismus geprägt. Sie beschreiben ein Problem. Ich glaube aber nicht, dass Sie wirklich verstanden haben, was diese jungen Leute bewegt. Wenn wir verstehen, was in den Köpfen vorgeht, wenn wir die Welt derer, die es betrifft, verstehen, verstehen wir auch die Lösung des Problems. Dem versuche ich mich jetzt einmal zu nähern. Wenn diese jungen Leute in der Schule sind, dann haben sie es aus Ihrer Sicht teilweise mit Lehrern zu tun, die sie in Ihrer Meinung überwältigen – weg von diesem Beutelsbacher Konsens. Das sind linke Lehrer mit klarer Position, wenn im Politunterricht zum Beispiel über die AfD diskutiert wird, wo es dann knallhart unterbunden wird. (Zuruf Rico Gebhardt, Die Linke) Wir haben Unterricht, in dem Einsen für die Teilnahme bei Fridays for Future oder für diesen ganzen Klimarettungsirrsinn ausgegeben werden. Das ist neuerdings der Standard. Veganes Essen kommt in die Schule. Wir haben in der Schule mittlerweile queere Bildung, die dort von Vereinen hineingetragen wird. Des Weiteren werden Probleme von Transpersonen besprochen. Es wird in der Schule ein Demokratiebild gepredigt, dort wird über Demokratie erzählt, aber die Kinder lernen in der Wirklichkeit, dass Sie, gerade die linken Parteien, ein äußerst exklusives Demokratieverständnis haben, indem Sie alle anderen als Nichtdemokraten bezeichnen. (Beifall AfD) Weiter geht das Ganze in den Medien. In den Medien haben wir es mit der Propaganda zu tun, die vonseiten der Regierung gemacht wird. Es wird für den Krieg getrommelt. Die Leute werden durch Nudging – wie damals in Richtung Corona – hingeschoben. Es wird nichts hinterfragt, gerade vom Öffentlich-Rechtlichen. Man kann allerdings im Öffentlich-Rechtlichen sehr zuverlässig die Teilnehmerzahlen vom CSD hören. Aber ein solches Attentat wie am vergangenen Wochenende in Bielefeld kommt in den Hauptnachrichten erst einmal nicht vor. Wenn die jungen Leute am Nachmittag unterwegs sind und in die Jugendklubs oder in diese teuren, die Gemeinden häufig überfordernden soziokulturellen Zentren gehen wollen, dann geht das Ganze natürlich weiter. Denn diese sind fast durchweg links geprägt oder von linken Sozialarbeitern betreut. Dieses ganze Woke-Leben, alles das, was davor gemacht wird, wird dort fortgesetzt. Dort wird Antifa-Arbeit gemacht. Es werden Plakate erstellt. Dort wird zu Demonstrationen gegen rechts oder die AfD aufgerufen. Es ist ja klar, dass Jugendliche, die nicht links sind, die sich entweder neutral verorten oder vielleicht sogar mit rechten Positionen liebäugeln, gerade nicht in diese Jugendklubs gehen. Wenn die jungen Leute auf der Straße unterwegs sind, dann haben sie es mit der echten Realität zu tun, die sie betrifft. Sie erleben in Dresden, aber mittlerweile auch in Kleinstädten, wie Einwanderer den öffentlichen Raum dominieren, wo ganz gezielt Plätze besetzt sind und man dort nicht hingeht. Dort macht man lieber einen großen Bogen, wenn man auf gut Deutsch nicht die Fresse vollkriegen will. Oder sie haben selbst mit Angriffen zu tun, ihre Freunde sind angegriffen worden oder sie werden in Dresden abgezogen – also auf gut Deutsch: ausgeraubt. Sie erleben hier in Dresden Massengebete zum Fastenbrechen vonseiten von Moslems im öffentlichen Raum. Sie erleben ganz gezielt selbst auch Angst. Angst, die sie haben, aber auch gezielte Respektlosigkeit ihnen gegenüber von denjenigen, die neu in dieses Land gekommen sind. (Zuruf Rico Gebhardt, Die Linke) Das Ganze in einer Gesellschaft, die an der Stelle für diese Leute keinen Halt und keine Orientierung in einer Gesellschaft bietet, in der die ganze Welt offensichtlich wichtiger ist als das eigene Land. Diese jungen Leute möchten ihr Land und ihre Heimat lieben. Damit sind sie genau das Gegenstück zu linken woken vaterlandslosen Gesellen und der Antifa. Sie sind genau das – und das ganz bewusst aus Ihrer Sicht –, was die anderen hassen. Sie wollen kein Gender, sondern sie wollen Jungsein und Männer werden. Sie wollen sich auch einmal raufen dürfen, ohne dass man gleich von toxischer Männlichkeit redet. Die Mädels wollen Zöpfe und einen Rock tragen können. Sie wollen später eine Familie haben – eine Familie mit Vater, Mutter und Kind. Sie wollen keine provokativ zur Schau getragene Homosexualität oder irgendwelche tatsächlichen Perversitäten wie Männer in Hundekostümen im öffentlichen Raum. (Beifall AfD) Sie wollen keine Verweichlichung, sondern Ordnung. Sie wollen kein Lastenfahrrad, sondern sie wollen am Moped schrauben, mit dem Moped fahren und den Zweitaktduft riechen. Sie wollen nicht für die ganze Welt und für eine ominöse Klimarettung verzichten, sondern sie wollen später selbst Geld haben. Sie wollen selbst leben. Sie wollen abends weggehen und Mädels kennenlernen und keine Messer. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Die Redezeit ist abgelaufen.

Alle Reden von Sebastian Wippel Protokoll ↗