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Matthias Berger

fraktionslos 03.04.2025 Sitzungen 8/12

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wenn man die jetzige Situation wirtschaftlicher und politischer Art im Freistaat Sachsen beurteilen möchte, kommt man an dem Terminus „Katastrophe“ nicht vorbei. Und dabei – das wird die meisten überraschen – passt das gar nicht. Wissen Sie, warum? Katastrophe, das können Sie nachschauen, ist ein unvorhersehbares Ereignis. Wir alle haben kommen sehen, was hier passieren wird. Ein chinesisches Sprichwort fasst die Situation aus meiner Sicht sehr zutreffend zusammen: „Die Aufgabe der Weisen ist es, die Katastrophe vorherzusehen.“ Dabei haben wir versagt, insbesondere die politisch Verantwortlichen. „Die Aufgabe der Tapferen aber ist es, die Katastrophe zu bewältigen.“ Dafür wünsche ich uns allen gemeinsam viel Kraft, viel Tapferkeit, vor allem Realitätssinn; denn ich denke, dass das, was wir jetzt auf den Weg bringen müssen, weit über den Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen hinausgeht. Wir brauchen einen gesellschaftlichen und politischen Wandel. Wir brauchen eine Vision für diesen Freistaat. Der Haushalt ist nur der erste Schritt auf einem langen Weg. Vielen Dank. (Beifall AfD, BSW und Christian Hartmann, CDU)

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