Jan Löffler
Sehen Sie, Herr Kollege, es ist manchmal recht schwierig, Ihren Denkansätzen zu folgen. Es ist schon ein wenig bemerkenswert, wie Sie in der Lage sind, Fakten zu negieren. Hätten Sie meiner Rede etwas intensiver zugehört, dann hätten Sie feststellen können, dass Sie den Aspekt, den ich Ihnen in Abrede gestellt habe, verkennen, welche demografische Herausforderung zurzeit in unserer Wirtschaft in den Betrieben und im Handwerk in diesem Freistaat besteht. Wenn Sie tatsächlich das Ohr an der Wirtschaft und an der Masse haben, dann werden Ihnen an ganz vielen Stellen Unternehmen begegnen, die – deshalb habe ich die Abgrenzung in meiner Rede gemacht – bezüglich der gezielten Zuwanderung und Versorgung von Fachund Arbeitskräften einen internationalen, europäischen und globalen Gedanken verfolgen. Ich rede nicht nur von Fachkräften, ich rede auch von Arbeitskräften. Ohne diese – und das muss man anerkennen – wären wir in diesem Land nicht mehr in der Lage, die Volkswirtschaft und unsere entsprechenden Produktionsstränge aufrechtzuerhalten. Faktum eins. Und das Zweite, was die generelle Kritik an dem Haushalt anbelangt: Ich weiß nicht, ob wir in diesem Punkt so weit auseinanderliegen; denn wenn Sie sich den Haushaltsentwurf einmal in Summe anschauen, dann muss auch Ihnen bewusst sein, dass ein Big-Schiff wie der Freistaat Sachsen mit einem 50 – – Ich rede nicht von meinem Fraktionsvorsitzenden. (Heiterkeit) – Das hast du dir selbst eingebrockt. (Heiterkeit Christian Hartmann, CDU) Dass der Freistaat Sachsen nicht von heute auf morgen mit einem Haushalt umzusteuern ist. Die Ansätze, diese Punkte im Haushalt wiederzufinden, um diese Trendwenden –
