Gerald Eisenblätter
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben schon viel zur Bedeutung der historisch-politischen Bildung gehört. Ich möchte mich ausdrücklich für die Rede von Frau Firmenich bedanken, sie hat sehr viele wichtige und richtige Ausführungen zu dem Antrag gegeben. Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen, dennoch möchte ich gern ergänzen: Erst gestern haben wir den 8. Mai zum Gedenktag erhoben. Es ist eigentlich nur folgerichtig, auch die Gedenkstätten als Lernorte in den Blick zu nehmen. Als Koalition – auch das wurde bereits gesagt – haben wir uns zur Unterstützung eines regelmäßigen und verpflichtenden Besuchs außerschulischer Lernorte, insbesondere der sächsischen Lernorte, und Gedenkstätten zur kritischen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und der SED-Diktatur bekannt. Diese Forderung findet sich auch im vorliegenden Antrag wieder, wenngleich es über ein paar Nuancen zu reden gilt. Wenn man sich im Ziel einig ist und auch selbst in Zukunft Gedenkstättenfahrten intensiver fördern müsste, dann darf man die Initiative auch loben und sich auf die weiteren fachlichen Beratungen im Ausschuss freuen. In diesem Sinne steht noch eine kleine Qualifizierung des Antrages im Bildungsausschuss bevor. Der sehe ich positiv entgegen. Auch wir werden der Überweisung zustimmen. Danke. (Beifall SPD und BSW) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Vielen Dank. Das war Kollege Eisenblätter von der SPD-Fraktion. Es folgt Frau Dr. Maicher von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Bitte schön, Sie haben das Wort.
