Tobias Heller
Herr Eisenblätter, es ist natürlich so, dass wir weiter an den einzubringenden Kursen herumschrauben können. Ich hatte aber schon in meiner Rede anklingen lassen, dass wir damit perspektivisch nicht das Einser-Abitur und die Zahlen dazu ändern. Das ist der Punkt, den wir kritisieren. Wenn Sie in der freien Wirtschaft die Unternehmer fragen, was sie effektiv von dem Einser-Abitur haben, dann sagen alle klipp und klar, dass das zwar auf dem Zettel schön ist, aber nichts mit der Realität zu tun hat, die in den Unternehmen und Handwerksbetrieben besteht. Ich gehe noch einen Schritt weiter, zu den Universitäten. Diese brauchen den Vorlauf an Abiturienten. In Ihrem zweiten Punkt ging es – helfen Sie mir einmal – (Gerald Eisenblätter, SPD: Die Abordnungen!) – um die Abordnungen an das LaSuB. Mein Kollege Peschel hat gefragt – das werden Sie zur Kenntnis genommen haben –, wie viele dieser Vollzeitstellen man an das LaSuB zurückgeben kann. Dazu ist man nicht bereit. Da muss man fragen: Wie wollen wir das weiter gestalten? Wir nehmen immer mehr Lehrer von der Front weg und wollen sie in die Verwaltung setzen. (Zuruf Gerald Eisenblätter, SPD) – Doch, genau das passiert, Herr Eisenblätter. Es gibt aber nichts zurück, obwohl es überall drängt und brennt. Das ist der Punkt, den wir kritisieren. Danke. (Beifall AfD – Zuruf Christin Melcher, BÜNDNISGRÜNE) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Es sprach an Mikrofon 7 Herr Heller von der AfD-Fraktion. In der zweiten Rederunde hat jetzt das BSW die Möglichkeit zu sprechen. Herr Wurzler, bitte.
