Wolfram Günther
Ich denke, es geht hier um die Frage, ob man in der Lage ist, einen langfristigen Trend von kurzfristigen Ereignissen zu unterscheiden. Es gibt keine großen Entwicklungen, die völlig geradlinig erfolgen. Es kann aber sein, dass auf dem Markt in Deutschland der eine oder andere noch einen Verbrenner will. Das hat aber auch etwas mit der Verunsicherung zu tun, die Sie hier streuen. Das hat aber nichts mit dem globalen Markt zu tun. Dort sind die Zahlen geradezu erdrückend, was in Richtung E-Mobilität geht. Im Übrigen ist auch die Produktion von E-Autos einfacher. Ich weiß, Sie hängen sehr an den Verbrennern und schwärmen davon, wie ausgetüftelt alles war und was wir in Deutschland alles entwickelt haben. Das war auch eine tolle Zeit, außer natürlich für den Klimaschutz. Aber so ein E-Auto ist viel simpler in der Herstellung. Stellen Sie sich einmal vor, Sie seien Hersteller eines Produktes. Das muss kein Auto sein. Sie können das gleiche Produkt relativ einfach herstellen oder ganz kompliziert mit sehr vielen Einzelteilen, was dann sehr viel teurer wäre. Da kann man fragen, wofür man sich entscheidet. „It’s economy, stupid“, hätte ich beinahe gesagt. (Beifall BÜNDNISGRÜNE –
