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Jan-Oliver Zwerg

AfD 27.03.2025 Sitzungen 8/11

Vielen Dank erst mal für das Zulassen. Werter Kollege Homann, das Ansinnen, dass Sie die Arbeitnehmer hier stärken wollen ist positiv zu bewerten, aber es ist doch dem Markt überlassen, was in diesem Land passiert. Sie sehen doch auch, dass die Leute keine oder wenig E-Autos kaufen. Darauf muss man reagieren und darf nicht stur darauf beharren, dass das E-Auto die Lösung für alle Leute ist. Die Arbeitsplätze müssen wir zum Beispiel durch niedrige Energiepreise sichern. Es geht nicht immer nur darum, an der Strategie zu feilen und zu sagen, wenn wir Elektromobilität nicht weiter entwickeln, dann werden unsere Arbeitnehmer ein Riesenproblem bekommen. Das ist falsch, das ist definitiv falsch. Ich habe mehrere E-Autos probiert, auch chinesische. Ich würde kein chinesisches Auto kaufen, weil wir einfach einen anderen Qualitätsanspruch haben. Wenn ich mich in einen BMW oder VW setze, dann habe ich ein ordentliches Fahrwerk, habe ordentliche Sitze drin und das ist sehr viel wert. Da nützt es mir nichts, wenn ich einen E-Motor habe. Die chinesischen Autos sind noch nicht so weit, aber sie werden natürlich aufholen. Wir müssen aber aufpassen, dass wir die Rahmenbedingungen, von denen Sie sprechen, nicht so in die falsche Richtung festzurren, dass wir am Ende tatsächlich verlieren, weil unsere Leute diese Autos nicht kaufen. Wir haben den Umsatz nicht und die Verbrenner sollen vom Markt verschwinden – dann können wir unsere Automobilindustrie insgesamt abschreiben. Dort sehe ich die Gefahr. (Beifall AfD)

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