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Susanne Schaper

Die Linke 26.03.2025 Sitzungen 8/10

Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir werden Ihrem Änderungsantrag nicht zustimmen. Flucht und Vertreibung in der Endphase des Krieges sowie nach dessen Ende waren eine direkte Folge nationalsozialistischer Verbrechen. Was Sie hier versuchen, ist die Umkehr von Ursache und Wirkung, das Relativieren der Verbrechen ihrer politischen Vorgänger. (Protest AfD) Eine Partei, die sich heute ein groß angelegtes Vertreibungsprogramm auf die Fahnen schreibt und bei jeder Gelegenheit gegen Geflüchtete hetzt, hat nicht das Recht zu heucheln, dass Flucht und Vertreibung „sehr persönliche Erfahrungen“ seien. (Zurufe AfD) Augenscheinlich sind es für Sie einzig und allein, wenn es Deutsche betrifft. (Sebastian Wippel, AfD: Sie disqualifizierten sich selbst! Unsäglich, Ihr Redebeitrag mit diesen Unterstellungen, Frau Schaper!) In Ihrer Denke mag das konsequent sein; mit einem humanistischen Weltbild hat das allerdings nichts zu tun. (Beifall Die Linke) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Für die Fraktion Die Linke sprach Frau Kollegin Schaper. Gibt es weiteren Redebedarf? – Herr Berger, bitte schön.

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